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Sieben Millionen Handy-Spiele wurden 2008 verkauft

Handyspiele sind außerordentlich beliebt. Im Jahr 2008 verkauften die Entwickler sie mehr als sieben Millionen mal in Deutschland. Das geht aus einer Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Besonders erfolgreich waren Arkade-Klassiker und Portierungen bekannter Konsolen- und PC-Spiele, hier vor allem Fun-Applikationen und sogenannte Braingames wie Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging.

Ansonsten erreichen meistens nur Spiele, die im Zusammenhang mit besonderen Events auf den Markt kommen, Positionen unter den ersten Plätzen. So zählen beispielsweise Spiele zur Fußball-Europameisterschaft und zu den Olympischen Sommerspielen in Peking zu den erfolgreichsten Titeln. Auch Adaptionen erfolgreicher Blockbuster werden häufig heruntergeladen, vor allem in einem Zeitraum von zwei bis drei Wochen nach dem jeweiligen Kinostart.

Der Preis für solche Spiele liegt mit 4,30 Euro bis 4,80 Euro an der oberen Grenze der Kosten für Handy-Downloads. Zum Vergleich: Für einen Titel aus dem Musiksegment zahlen die Nutzer durchschnittlich 1,31 Euro, für einen Handy-Klingelton 1,67 Euro. Die Preise bleiben dabei durchaus konstant. Auch im Jahr 2009 ist bisher nicht erkennbar, dass Spiele billiger werden.

Für die Downloads werden vor allem UMTS-Mobiltelefone verwendet, nur 40 Prozent entfallen auf GSM-Handys. Zusätzlich bevorzugen die Spieler eher Geräte mit relativ großen Displays. Mehr als 57 Prozent haben Handys mit einer Bildschirmdiagonale von 2 bis 2,5 Zoll, nur 8 Prozent nutzen Handys mit weniger als 2 Zoll.

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