Gewissensfrage

Wie zufrieden sind Anwender mit ihrem Spam-Schutz?

Donnerstag den 26.05.2011 um 08:31 Uhr

von Frank Ziemann

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© Avira
Der Antivirushersteller Avira hat auf seiner Website Anwender befragt, wie viel Spam sie erhalten, ob sie Spam-Filter einsetzen und wie zufrieden sie mit ihrem Spam-Schutz sind. Demnach sind viele unzufrieden, erhalten zu viel Spam.
Nach dem Abklemmen einiger großer Spam-Botnetze ist das Aufkommen unerwünschter Werbe-Mails deutlich zurück gegangen. Dennoch werden Internet-Nutzer weiterhin jeden Tag mit Spam-Mails belästigt. Der Antivirushersteller Avira aus Tettnang hat dazu auf seiner Website eine Umfrage durchgeführt, an der mehr als 4500 Personen teilgenommen haben.

Aus den Antworten der Umfrageteilnehmer lässt sich erkennen, dass knapp drei Viertel (72 Prozent) der Befragten weniger als zehn Spam-Mails am Tag erhalten. Bei 18 Prozent der Befragten gehen täglich im Schnitt bis 25 Spam-Mails ein. Immerhin zehn Prozent der Umfrageteilnehmer erhalten jeden Tag mehr als 100 unerwünschte Werbe-Mails.

In einer zweiten Erhebung, an der über 2300 Personen teilgenommen haben, hat Avira nach dem Einsatz von Spam-Filtern und der Zufriedenheit mit der eingesetzten Lösung gefragt. Von den Befragten setzen 55 Prozent einen Anti-Spam-Lösung ein. Doch zehn Prozent aller Teilnehmer geben an, sie seien mit der Leistung ihrer Lösung nicht zufrieden -- angesichts der Angaben aus der ersten Umfrage ist das wenig überraschend.

Ein gutes Viertel (26 Prozent) hat angeben keinen Spam-Schutz zu verwenden, würde jedoch dies jedoch überdenken, wenn es eine gute Lösung gäbe. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) nutzt einen vom Mail-Provider angebotenen Spam-Filter. Die meisten Mail-Provider filtern den Mail-Verkehr ohnehin Server-seitig, je nach Einstellungen kommen so nur die Mails bei Nutzer an, die den Filter passieren.

Der Verzicht auf eine gute Anti-Spam-Software kann bedeuten, dass Anwender dem Risiko schädlicher Massen-Mails schutzlos nahezu ausgeliefert sind. Aviras Datensicherheitsexperte Sorin Mustaca empfiehlt Mails unbekannter Absender nicht zu öffnen, insbesondere darin enthaltene Links und Anhänge.

Donnerstag den 26.05.2011 um 08:31 Uhr

von Frank Ziemann

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • magiceye04 18:37 | 26.05.2011

    Die Filter von GMX und 1und1, die ich nutze, sind leider sehr spartanisch.
    Da fehlt mir definitiv noch ein Wortfilter. Alles, was man einstellen kann, sind Absenderadressen und die ändern sich bekanntlich ständig. Aber der Müll, den die Spammer verkaufen wollen, bleibt immer gleich. Darum Filtert Thunderbird zum Glück den Rest noch zuverlässig raus. Viagra in allen Schreibweisen in den Filter, dazu noch paar unanständige Worte und weg ist der Müll.
    Schade, daß United-Internet sowas nicht kann.

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  • Hinti1 17:57 | 26.05.2011

    Zitat: plerzelwupp

    E-Mail-Clients für private Zwecke hab ich zwischenzeitlich abgeschafft.

    Ebenfalls, für den Privatgebrauch habe ich sowas nicht bzw.nicht mehr.

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  • plerzelwupp 20:30 | 25.05.2011

    Ich gehöre zu den 19%, die den Spamfilter des Mail-Providers nutzen - kombiniert mit einigen Filtern. Das funktioniert sehr gut bei einem bekannten Internetgiganten, der auch eine extrem bekannte Suchmaschine betreibt, dessen Name ich hier aber nicht für Werbezwecke missbrauchen möchte.

    E-Mail-Clients für private Zwecke hab ich zwischenzeitlich abgeschafft.

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  • Hinterwäldler 20:14 | 25.05.2011

    Spamschutz?

    Wie bitte? Was ist Spamschutz und zu was braucht man das? Etwa eine Wunderwaffe? Ich benutze den Thunderbird und habe seinen Spamassissin-Filter dressiert. Der löscht sogar chinesischen Müll

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