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Verkaufspreis sinkt auf 115 Euro pro Handy

Sony Ericsson hat mit einer Gewinnwarnung für das gesamte Jahr seine Anleger verunsichert. Das Ergebnis werde schlechter als erwartet ausfallen, teilte der Handyhersteller mit. Der Aktienkurs des Handyherstellers rutschte daraufhin deutlich ab.

Sony Ericsson kämpft mit schwierigen Marktbedingungen und musste zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Gewinnwarnung herausbringen. Die aktuelle Situation werde auch im zweiten Quartal Gewinn und Umsatz belasten. Das Ergebnis vor Steuern werde zwar noch an der Gewinnschwelle liegen, der Bruttogewinn jedoch schwächer als erwartet ausfallen. Den Jahresgewinn korrigierte der Handyhersteller ebenfalls nach unten.

Der Handyhersteller macht vor allem die schwache Nachfrage nach mittel- bis hochpreisigen Mobiltelefonen für das Ergebnis verantwortlich. Aber auch Verzögerungen bei neuen Produkten hätten sich negativ auf den Umsatz ausgewirkt. Das japanisch-schwedische Joint Venture senkte seine Prognose für das zweite Quartal auf 24 Millionen verkaufter Handys und einem durchschnittlichen Stückpreis von 115 Euro. Die entgültigen Zahlen wird das Unternehmen am 18. Juli präsentieren.

Im ersten Quartal verkaufte Sony Ericsson rund 22,3 Millionen Handys für durchschnittlich 121 Euro pro Stück. Schon damals machte sich die Sättigung der Märkte bemerkbar. Das Unternehmen verkaufte im letzten Quartal weniger Highend-Geräte, dafür mehr preiswerte Einsteiger-Handys in den Entwicklungs- und Schwellenmärkten und hatte mit sinkenden Preisen zu kämpfen. Das Wachstum konnte den Preisverfall bei Handys nicht aufhalten, der Nettogewinn brach im Jahresvergleich um 48 Prozent ein.

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