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Aktien brechen ein

Palm schockte die Anleger am Donnerstag mit einer Gewinnwarnung. Basierend auf vorläufigen Zahlen wurde das ohnehin schon vorsichtig geschätzte Ergebnis für das 2. Quartal 2007/08 nochmals nach unten korrigiert. Die Aktie verlor nach der Ankündigung rund 11,5 Prozent an Wert.

Die Konkurrenz durch Apples iPhone und die Blackberrys von RIM macht dem US-amerikanischen Smartphone-Hersteller Palm auch im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 stark zu schaffen. Bislang wurden zwar noch nicht alle Daten für die Präsentation des Quartalsberichtes erhoben, trotzdem musste der Treo-Hersteller am Donnerstag eine Gewinnwarnung an seine Investoren herausgeben. Das von Palm ohnehin schon äußerst vorsichtig geschätzte Ergebnis für die vergangenen drei Monate (September bis November) wird vermutlich schlechter ausfallen, als erwartet. Den vollständigen Bericht präsentiert Palm am 18. Dezember.

Basierend auf den vorläufig ermittelten Daten, schätzt das Unternehmen den erreichten Umsatz auf 345 bis 350 Millionen US-Dollar (236 bis 239 Millionen Euro). Im letzten Quartalsbericht sprach man noch von etwa 380 Millionen US-Dollar. Der Verlust pro Aktie soll im 2. Quartal ohne Sonderposten zwischen 8 bis 10 Prozent betragen, teilte das Unternehmen mit. Die Analysten hatten mit einem Gewinn von zwei Cent je Aktie gerechnet.

Schuld an dem Umsatzeinbruch ist nach Angaben des Unternehmens "die verzögerte Auslieferung eines Produktes". Welches Gerät damit gemeint ist, gab der Hersteller nicht bekannt. Wahrscheinlich bezieht er sich dabei auf den Treo 755p , der bereits vor einigen Monaten bei Verizon Wireless erscheinen sollte. Die Börse reagierte negativ und schickte die Aktie tief ins Minus. Die Palm-Papiere verloren nach der Ankündigung 11,5 Prozent und standen am Donnerstag nach Börsenschluss bei 5,83 US-Dollar.

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