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Getestet: Redzac-PC

31.03.2001 | 11:51 Uhr |

Wie berichtet versucht auch Redzac mit einem preiswerten Rechner ein Stück vom PC-Markt abzubekommen. Wir haben den Redzac Packard Bell Legend A123go, der ab 5. April für rund 2000 Mark verkauft wird, schon im Vorab getestet und sagen Ihnen, ob es sich wirklich um ein Schnäppchen handelt.

Wie berichtet versucht auch Redzac mit einem preiswerten Rechner ein Stück vom PC-Markt abzubekommen. Wir haben den Redzac Packard Bell Legend A123go, der ab 5. April für rund 2000 Mark verkauft wird, schon im Vorab getestet.

Der Ein-Gigahertz Athlon sitzt auf einer MSI MS-6340 1.0E (KM133) mit einem VIA VT8365, VT82C686B-Chipsatz. Das Bios ist von AMI, Version V3.1 vom 12. Februar 2001. Die Herstellerwerbung im Bios lässt sich nicht abschalten. Der Rechner besitzt 128 Megabyte Arbeitsspeicher, die sich bis 1024 Megabyte erweitern lassen.

Das Board verfügt bereits über eine On-board-Grafikkarte, die jedoch deaktiviert ist zu Gunsten einer AGP-Karte mit Nvidias Geforce 2 MX-Chip und 32 Megabyte Speicher. Der Hersteller der Grafikkarte war genauso wenig zu identifizieren wie der Produzent des 56K-Modems. Die größtmögliche Auflösung der Grafikkarte beträgt 2048x1536 Bildpunkte mit 16,7 Millionen Farben und einer Bildwiederholrate von 60 Hertz.

Die Maxtor-Festplatte 34098H4 ist knapp 39 Gigabyte groß, der 32/8/4- Philipps CDD4801/65-Brenner ist nicht an die Soundkarte angeschlossen. Außerdem gibt es ein 3,5-Zoll-Disketten-Laufwerk. Die Soundkarte ist on board, die PS/2-Maus stammt von Logitech.

Enttäuscht waren wir von der schlechten Verarbeitung. Das Gehäuse war schlecht entgratet: Es besteht Verletzungsgefahr. Bei der Befestigung für die Laufwerke wurde an Schrauben gespart. Für Bastler schlecht: Das Netzteil ist mit 145 Watt ausgesprochen schwachbrüstig - wenngleich der Rechner mit einem Stromverbrauch von etwas über 100 Watt ein Stromfresser ist.

Doch der Mini-Tower bietet ohnehin nicht all zu viel Platz zum Aufrüsten, zwei 5,25-Zoll-Einschübe und zwei 3,5-Zoll, außerdem einen freien PCI-Steckplatz und einen CNR-/PCI-Kombi-Slot. Das Aufrüsten von Arbeitsspeicher ist nicht besonders kundenfreundlich gelöst: Um an die Slots für die Speichermodule zukommen, müssen Sie erst die Grafikkarte ausbauen.

Als Betriebssystem ist Windows ME mit Recovery-CD dabei. Außerdem werden Microsoft Word 2000, Works 2000, Cyberlink Power DCD, Adaptec Easy Creator und Norton Antivirus 2001 mitgeliefert.

Auf unserer aktuellen Topliste der PCs bis 3000 Mark würde der Redzac-Rechner den zwölften Platz belegen. Zum Vergleich: Der Aldi-PC käme auf den dritten Platz. (PC-WELT, 31.03.2001, hc)

Redzac kontert Aldi-PC (PC-WELT Online, 20.03.2001)

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