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Getestet: Die Sims 2

Chronisch klamm, aber Ansprüche stellen: Mama will einen neuen Herd, Papa endlich einen iPod, das Baby braucht unbedingt den Deluxe-Wickeltisch - blöd, dass das Konto mal wieder leer ist. Obendrein gibt's auch noch Zoff mit den schnöseligen Nachbarn, das Familienoberhaupt bandelt mit dem Kindermädchen an und in der Küche bricht Feuer aus. Solche geballten Ladungen Unglück gibt's normalerweise nur in schlechten Seifenopern - oder im famosen Die Sims 2.

Chronisch klamm, aber Ansprüche stellen: Mama will einen neuen Herd, Papa endlich einen iPod, das Baby braucht unbedingt den Deluxe-Wickeltisch - blöd, dass das Konto mal wieder leer ist. Obendrein gibt's auch noch Zoff mit den schnöseligen Nachbarn, das Familienoberhaupt bandelt mit dem Kindermädchen an und in der Küche bricht Feuer aus. Solche geballten Ladungen Unglück gibt's normalerweise nur in schlechten Seifenopern - oder im famosen Die Sims 2.

Im Aufbauspiel von Maxis erschaffen Sie einzelne Sims oder gleich eine ganze Familie, um sie trotz der Tücken des Alltags durch ein glückliches Leben zu führen. Das grundsätzliche Spielprinzip lassen die Designer also im Vergleich zum Vorgänger unangetastet. Kein Wunder, schließlich gehört Die Sims (mit seinen sieben Addons) zu den meistverkauften Computerspielen aller Zeiten. Allerdings hat sich das inzwischen in die Electronic-Arts-Familie eingegliederte Entwicklerstudio jede Menge einfallen lassen, um alte und neue Fans zu begeistern.

Sie starten mit einer vorgefertigten Familie oder erschaffen einen neuen Sim. Die Sims 2 lässt Ihnen dabei fast völlig freie Hand: Neben Haartracht oder Augenfarbe dürfen Sie sogar die Breite der Nasenflügel verändern oder der Figur per Schieberegler ein Doppelkinn verpassen. Dazu kommt eine riesige Auswahl von Klamotten für Freizeit, feierliche Anlässe oder einen Freibadbesuch. Zum Schluss bestimmen Sie noch Lebensziel (Glück, Familie, Ruhm, Reichtum und Ruf) und Sternzeichen. Ersteres beeinflusst später die Wünsche, letzteres die Charaktereigenschaften.

Einem Ehepaar verhelfen Sie per Mausklick zu Nachwuchs und dürfen dabei das Alter des Kindes bestimmen - der Sprössling kann komischerweise sogar älter sein als seine Eltern. Bis zu acht Sims fassen Sie zu einer Familie zusammen, per Menü bestimmen Sie die Verwandtschaftsverhältnisse.

Ärgerlich: Egal, ob Single oder Großfamilie, das Startkapital beträgt immer schlappe 20.000 Simoleons, die Währung des Spiels. Das ist ab drei Personen jedoch viel zu wenig für ein Heim mit genügend Zimmern.

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