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Gesundheitsrisiko Tonerstaub – So schützen Sie sich

27.04.2006 | 14:18 Uhr |

Tonerstaub aus Laserdruckern wurde lange als unbedenklich angesehen. Doch so ganz risikolos für unsere Gesundheit sind die winzigen Partikel nicht. Jedenfalls beschäftigen sie die Wissenschaft – ein Indiz dafür, dass Anwender vorsichtiger im Umgang mit Laserdruckern werden sollten.

Über Feinstaub auf Deutschlands Straßen wird viel diskutiert. Doch nicht nur draußen lauern Gesundheitsrisiken. Auch in Innenräumen setzen wir uns Partikeln aus, die uns - gelinde gesagt - nicht guttun. Dazu zählt die Abluft von Laserdruckern, die unter anderem feinste Toner- und Papierspuren enthält. Wie schädlich diese Bestandteile sind, wenn sie sich im Raum anreichern und von uns eingeatmet werden, untersucht gerade eine Pilotstudie, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Innenraum- und Umwelttoxikologie der Universität Gießen durchführt.

Der Ansatz ist neu: Nicht Laborbedingungen, vielmehr die tägliche Praxis steht im Fokus. Darin liegt jedoch gleichzeitig die Crux, denn beim Nachweis von Gesundheitsschäden sind neben Tonerzusammensetzungen – ein von Herstellern streng gehütetes Geheimnis – auch Faktoren wie die Raumgröße, die Anzahl der aufgestellten Geräte und deren Standort zu bedenken. Derzeit erarbeitet die Studie lediglich Methoden zur Durchführbarkeit späterer Untersuchungen und klärt technische Fragen. Erste kommunizierbare Ergebnisse erwartet das BfR frühestens Ende dieses Jahres oder Anfang 2007.

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