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Gesundheit: Microsoft-Tastatur kann helfen

15.08.2006 | 11:34 Uhr |

Microsoft hat eine ganze Reihe von Probanden und Analysten auf seine Tastatur Natural Ergonomic Keyboard 4000 losgelassen. Die Microsoft Hardware Ergonomie-Studie 2006 gibt Auskunft über die Ergebnisse.

"Ein Drittel aller arbeitsbedingten Erkrankungen haben ihre Ursache im direkten Zusammenhang mit den Verhältnissen am Arbeitsplatz" behauptet Microsoft in einer neu veröffentlichten Studie unter Berufung auf das Statistisches Bundesamt. Die Liste der gesundheitlichen Beschwerden, die dabei auftreten können, reicht von Kopfschmerzen über Rückenbeschwerden bis hin zu vegetative Beschwerden mit Übelkeit oder Venenerkrankungen.

Mit der Arbeit am PC steht der Gebrauch von Eingabegeräten wie Mäusen und Tastaturen im Zusammenhang. Microsoft ist dem Thema Ergonomie nun nachgegangen, über die Ergebnisse gibt die Microsoft Hardware Ergonomie-Studie 2006 Auskunft.

Für die Studie hat eine Gruppe von Ergonomie-Analysten in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe der Professur für Arbeits-und Organisationspsychologie (Technische Universität Dresden) den Einfluss des Natural Ergonomic Keyboard 4000 auf die Arbeit am Bildschirm untersucht. 100 Personen aus 15 Unternehmen wurden als Tester herangezogen. Das Anwenderspektrum wurde sehr breit gefächert, man zog sowohl Manager als auch Sekretärinnen oder Sachbearbeiter und Werksstudenten hinzu. Die Altersstruktur der Tester reichte von 20 bis 55 Jahre.

Phasen der Studie

In zwei Projektstufen lief die Studie über die Bühne. In der ersten Phase (März 2006) gab man den Testern das Natural Ergonomic Keyboard 4000 und nahm Einzel-Beratungen vor. Das heißt die Testperson und der Arbeitsplatz wurden unter die Lupe genommen und entsprechende Empfehlungen für die Optimierung des Arbeitsplatzes ausgesprochen. Die wichtigsten Kriterien waren dabei "optimale Sitzposition, der korrekte Abstand des Anwenders zum Bildschirm und die Anpassung der Arbeitshöhe an die Größe des Nutzers", so Microsoft. Nebenbei befragten Ergonomie-Analysten die Tester zudem auf ihre Arbeitsgewohnheiten und eventuelle Beschwerden hin.

In der zweiten Stufe befragte man die Tester dann nach ihren Eindrücken und Erfahrungen. Also, beispielsweise ob sich Wohlbefinden eingestellt habe, ob die Beschwerden zurückgegangen seien, etc. Anschließend erfolgte die Auswertung des gesamten Materials.

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