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Gestohlen: Half-Life-2-Quellcode im Internet aufgetaucht

03.10.2003 | 14:55 Uhr |

Der Quellcode des kommenden Actionshooters Half-Life 2 von Valve ist im Internet aufgetaucht. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass es sich bei dem knapp 50 Megabyte großen Download des gepackten Quellcodes um einen - wenn auch gut gemachten - Fake handelt. Mittlerweile hat Gabe Newell von Valve bestätigt, dass es sich tatsächlich um den echten Programmcode handelt. "Ja, der veröffentlichte Quelltext ist der Half-Life-2-Quelltext", so Newell.

Der Quellcode des kommenden Actionshooters Half-Life 2 von Valve ist im Internet aufgetaucht. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass es sich bei dem knapp 50 Megabyte großen Download des gepackten Quellcodes um einen - wenn auch gut gemachten - Fake handelt. Mittlerweile hat Gabe Newell von Valve bestätigt, dass es sich tatsächlich um den echten Programmcode handelt. "Ja, der veröffentlichte Quelltext ist der Half-Life-2-Quelltext", so Newell.

Am 11. September habe ein Unbekannter damit begonnen, den Mail-Account von Newell zu attackieren. Sein Rechner habe danach begonnen sich seltsam zu verhalten. Nachdem kein Virus und Trojaner entdeckt wurde, hatte Newell die Festplatte formatiert und alles neu installiert. Dennoch verhielt sich sein Rechner weiterhin merkwürdig und am 19. September wurde dann schließlich der Half-Life-2-Quellcode gestohlen.

Laut Newell soll der Angreifer eine Outlook-Sicherheitslücke ausgenutzt haben, um einen Keylogger auf diversen Valve-Rechnern zu installieren. Dabei habe es sich um eine veränderte Version einer Remote-Software gehandelt, die von den Virenscannern nicht erkannt wurde. Valve sei außerdem bereits in der Vergangenheit von DOS-Attacken betroffen gewesen.

Newell bittet die Fangemeinde bei der Suche nach dem Angreifer mitzuhelfen. Jegliche Hinweise können an Valve über die Mailadresse "helpvalve@valvesoftware.com" mitgeteilt werden. "Wir von Valve haben uns immer als einen Teil der Community angesehen und ich kann mir keine bessere Gruppe von Leuten vorstellen, die uns bei der Lösung dieses Problems helfen könnte, als diese Community", so Newell.

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