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Die Siedler 6 - Aufstieg eines Königreichs

27.11.2007 | 10:00 Uhr |

Wer nach Weihnachten genug von Mensch-Ärgere-Dich-Nicht und anderen Gesellschaftsspielen hat, sehnt sich vielleicht nach einem netten und unterhaltsamen Spiel am PC. Ubisofts Siedler 6 – Aufstieg eines Königreichs – verspricht kurzweilige Stunden in angenehmer Atmosphäre.

Wer nach Weihnachten genug von Mensch-Ärgere-Dich-Nicht und anderen Gesellschaftsspielen hat, sehnt sich vielleicht nach einem netten und unterhaltsamen Spiel am PC. Ubisofts Siedler 6Aufstieg eines Königreichs – verspricht kurzweilige Stunden in angenehmer Atmosphäre.

Die Siedler haben ja schon einige Jahre auf dem Buckel und eine entsprechend große Fan-Gemeinde. Jede Version hat ihre Besonderheiten und mehr oder weniger Neuerungen zu bieten. In jedem Fall geht es aber darum, Dörfer und Städte zu bauen, Land zu erobern und Feinde zu bekämpfen. Brutale Szenen mit Gemetzel und Blut gibt es nicht. Das Spiel ist ab 6 Jahren freigegeben und setzt eher auf geruhsamen Aufbau in einer Umgebung mit liebevoll und abwechslungsreich gestalteten Details.

Bei den Siedlern 6 taucht der Spieler gleich ins Mittelalter ein. Die Spielfigur ist ein Ritter, der die Stadt ausbauen, die Umgebung erkunden und Aufgaben lösen muss. Am Anfang steht ein Trainingslevel, in dem sich die nötigen Fertigkeiten einüben lassen. Holzfällerhütte, Jagdhütte, Metzgerei und Fischräucherhütte sind auf der Karte zu platzieren und zu errichten. Wer alles richtig macht, sieht eine wachsende Stadt und zufriedene Bürger. Der Lohn ist die Beförderung: Der Ritter wird Landvogt, Graf und Baron und mit jedem neuen Titel steigt die Zahl der Möglichkeiten. Aus Hütten werden Stadthäuser, die Burg wird zum Schloss und das Lagerhaus fasst immer mehr Waren.

Die Steuerung ist recht einfach. Gewünschten Gebäudetyp aus dem Menü wählen, an die richtige Stelle setzen – beispielsweise Holfällerhütten an den Waldrand – und Baufortschritt abwarten. Die Steuerung einzelner Siedler ist nicht nötig. Nur der Ritter muss gezielt zu seinen Aufgaben geschickt werden. Nebenbei sorgt der Spieler für gute Stimmung, indem er für Handel mit fehlenden Rohstoffen und Waren sorgt. Das funktioniert nur bei einem guten Verhältnis zu den Nachbarn, für das wiederum die Diplomatie des Ritters zuständig ist.

Das Leben wäre so schön und man könnte den Siedlern stundenlang beim Holz schlagen, Brot backen und Feste feiern zusehen, wenn da nicht ein paar Störenfriede wären. Zur Abwehr dienen Schwertkämpfer und Bogenschützen und natürlich starke Mauern um die Siedlung. Besonders intelligent verhalten sich die Gegner in der Regel nicht und wer über eine starke Wirtschaft verfügt, hat kein Problem sich zu wehren.

Insgesamt sind die Aufgaben in den Siedlern 6 nicht besonders schwierig. Erfahrene Spieler werden sich vielleicht sogar langweilen und schnell am Ende der 16 Missionen angelangt sein. Da bleibt dann aber immer noch der Multiplayer-Modus, der über das Netz für stärkere Herausforderer sorgt.

Die Siedler 6 sind seit Ende September 2007 erhältlich. Das Spiel kostet etwa 40 Euro und erfordert einen PC mit Pentium CPU ab 1,8 Ghz, 512 MB Hauptspeicher, eine 3-D-Grafikkarte (DirectX 9) und Windows XP oder Vista.

PC-WELT Test: Die Siedler 6 - Aufstieg eines Königreichs

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