26598

Asus Eee-PC

06.12.2007 | 08:52 Uhr |

Alle warten auf ihn - wir hatten ihn schon hier. Der Eee-PC von Asus ist die erste frei verkäufliche Umsetzung des Billig-Notebooks für alle. Für 299 Euro eignet sich das Leichtgewicht tatsächlich als Zweitgerät zum Surfen und Arbeiten.

Video starten durch Klick ins Bild
Vergrößern Video starten durch Klick ins Bild
© 2014

Ich geb’s ja zu – schon als Asus im Sommer den Eee-PC nur so vage angekündigt hat (und es gleich die ersten Blogs dazu gab), war ich heiß auf das Ding. Endlich mal ein tragbarer Rechner, der wirklich tragbar ist, nicht die Welt kostet und sich zum Surfen und Arbeiten im Bus oder im Zug eignet. Keine hochgerüstete Multimedia-Maschine, sondern ein Allerwelts-Notebook, das für kleines Geld Textverarbeitung, Mailen, Surfen, Chatten und Musik hören ermöglicht.

Die technischen Daten dürften die meisten Leser kennen – wir haben den Rechner ja sowohl online als auch bei PC-WELT.tv getestet: 512 MB Arbeitsspeicher, 4 GB Solid-State-Drive statt Festplatte, WLAN mit b- und g-Standard, drei USB-Ports für externe Geräte, ein 7 Zoll großes Display, das Betriebssystem auf Linux-Basis, aber mit einer pflegeleichten Oberfläche, die auch eingefleischte Windows-Fans nicht abschrecken dürfte. Praktisch ist auch der eingebaute Kartenleser – da lässt sich auch der geringe Platz auf dem SSD-Laufwerk verschmerzen, der ja ohnehin schon zu mehr als der Hälfte mit Linux belegt ist. Ach ja – Windows XP lässt sich auch installieren, wenn man ein externes CD-Laufwerk anschließt und der Beschreibung des Handbuchs folgt.

Problematisch finde ich allenfalls das vergleichsweise kleine Display. Im Gespräch ist eine 10-Zoll-Version bei gleicher Baugröße des Notebooks. Ob die nächstes Jahr kommt - man kann davon ausgehen. Denn der Erfolg, den Asus mit dem Gerät erreicht hat, ist überwältigend. In den USA war der kleine, feine Rechner in den großen Shops schnell ausverkauft und ist erst wieder in einigen Wochen verfügbar, in Deutschland steht er schon jetzt in den Top 20 der Amazon- Verkaufscharts bei Computern – und das bei getrennter Aufführung des weißen und des schwarzen Modells.

Natürlich wird Asus den Teufel tun und jetzt schon Details zur größeren Ausführung – die dann wohl auch 8 statt 4 GB SSD-Speicher bieten wird – verkünden. Denn dann würde wohl mancher Kunde darauf warten, statt das aktuelle Modell zu kaufen . Bis es soweit ist, kommt mir erstmal der Kleine ins Haus.

0 Kommentare zu diesem Artikel
26598