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iPhone rettet die Marktführerschaft von T-Mobile

Die Deutsche Telekom kann sich bei Apple bedanken. Die erfolgreiche Einführung des iPhone 3G und das attraktive Tarifportfolio sollen die Hauptgründe dafür sein, dass T-Mobile im vergangenen Jahr seine Spitzenposition in Deutschland verteidigen konnte.

Das iPhone hat T-Mobile seine Führungsposition auf dem deutschen Mobilfunkmarkt gerettet. Der Netzbetreiber konnte 2008 mehr als 950.000 neue Vertragskunden gewinnen und so wieder das hohe Niveau des Vorjahres erreichen. "Die erfolgreiche Einführung des Apple iPhone 3G und das attraktive Tarifportfolio waren die Hauptgründe für diese Entwicklung", steht in der Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Geschäftszahlen. Insgesamt stieg die Kundenzahl in Deutschland von 35,9 auf 39,1 Millionen.

Das Wachstum flacht jedoch ab. Mit 301.000 neuen Handy-Kunden im vierten Quartal gewann die T-Mobile weniger Kunden als im dritten Quartal und deutlich weniger als im Jahr zuvor. Auch in anderen Ländern steigen die Kundenzahlen nicht mehr so stark wie früher. Im zweitwichtigsten Markt für T-Mobile, Großbritannien, schrumpfte die Menge der Mobilfunkkunden sogar um eine halbe Million. Sie liegt jetzt bei 16,8 Millionen. Auf der Insel wird das iPhone exklusiv vom Konkurrenten O2 angeboten. Das T-Mobile G1 soll seit dem 30. Oktober 2008 die verlorenen Marktanteile zurückgewinnen.

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