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Geschäft mit Pretty Good Privacy in der Krise

16.10.2001 | 19:00 Uhr |

Trotz Flaute im IT-Bereich haben Sicherheitsfirmen dank Nimda und Co. Hochkonjunktur. Dies gilt jedoch nicht für alle Produkte, die dem Schutz der eigenen Privatsphäre dienen, auch wenn dieser im Interesse aller Internetnutzer liegen dürfte. Das Unternehmen Network Associates hat nun beschlossen, Teile seiner PGP-Sparte zu verkaufen. Dabei ist der Erfolg der Verschlüsselungssoftware "Pretty Good Privacy", die für Privatpersonen kostenlos ist, noch immer ungebrochen.

Trotz Flaute im IT-Bereich haben Sicherheitsfirmen dank Nimda und Co. Hochkonjunktur. Dies gilt jedoch nicht für alle Produkte, die dem Schutz der eigenen Privatsphäre dienen, auch wenn dieser im Interesse aller Internetnutzer liegen dürfte. Das Unternehmen Network Associates hat nun beschlossen, Teile seiner PGP-Sparte zu verkaufen.

1997 hatte das Unternehmen McAfee, das zu Network Associates (NAI) gehört, die Rechte zur kommerziellen Verwertung von "Pretty Good Privacy" (PGP) von seinem Erfinder Philip Zimmermann erworben.

Während eine Freeware-Version für Privatpersonen weiterhin kostenlos im Netz verfügbar ist, sollte McAfees kommerzielle Variante bei Geschäftskunden Absatz finden, die für die Lizenzen bezahlen müssen. Eine Hoffnung, die sich jedoch wohl nicht erfüllt hat.

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