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Mac OS X sagt adé zu Universal Binary

04.06.2008 | 15:43 Uhr |

Die Gerüchteküche rund um Apple und die WWDC brodelt weiter: Nach den kursierenden Annahmen, Steve Jobs stelle das iPhone 2 vor, werden nun Stimme über den möglichen Leopard-Nachfolger Mac OS X 10.6 laut.

Apple sorgt im Vorfeld der am 9. Juni beginnenden WWDC (World Wide Developer Conference) in San Francisco erneut für Gerüchte: Tuaw.com, der inoffizielle Apple-Blog, hat gemeldet, Apple stelle im Rahmen der Konferenz Entwicklern einen vorzeitigen Build des Leopard-Nachfolgers Mac OS X 10.6 vor. Diese Version soll nicht mehr auf Universal Binary ausgelegt sein. Mit anderen Worten: Nutzer von älteren Macs wie dem Apple Powerbook, das über einen IBM-Prozessor verfügt, werden den Nachfolger von Leopard künftig nicht mehr nutzen können.

Stimmen die Gerüchte, werden die Entwickler die Produktion von PowerPC-Anwendungen vermutlich einstellen. Neue Tools sowie Updates bereits existierender Programme werden Nutzern von PowerPC-Macs somit nicht mehr zur Verfügung stehen. Programmierer würden sich demnach nur noch auf die Herstellung von Programmen in Abstimmung an die neuere Intel-Architektur konzentrieren. Der Code- beziehungsweise Beiname von Mac OS X 10.6 steht noch nicht offiziell fest. Ob Mac die Raubkatzentradition wie Tiger, Leopard, etc. weiterführt, ist derzeit noch unklar. Zudem bringe die künftige Fassung angeblich keine bedeutenden neuen Funktionen mit sich. Stattdessen möchte sich Apple bei der Entwicklung, so die Information im Blog, nur auf "Stabilität und Sicherheit" konzentrieren.

Bisherige Gerüchte
In jüngster Vergangenheit wurden jede Menge Gerüchte rund um die zweite Generation des iPhones geschürt. Laut Angaben eines Insiders gegenüber dem Gadget-Blog Gizmodo soll die zweite Generation des iPhone am 9. Juni auf der World Wide Developer Conference (WWDC) in San Francisco vorgestellt werden. Laut bisherigen Gerüchten verfügt die nächste Generation des iPhone über eine UMTS-Unterstützung. Die aktuelle Version des Apple iPhone unterstützt lediglich das auf GSM-basierenden Datennetzwerk EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) - eine UMTS-Unterstützung für schnelleren Datenaustausch fehlt dem Apple-Handy bislang. Darüber hinaus wird das Apple iPhone über einen GPS-Empfänger verfügen, so die Webseite Engadget.

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