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Windows 7 könnte auch auf USB-Sticks verkauft werden

29.06.2009 | 08:51 Uhr |

Im Netz kursiert derzeit das Gerücht, dass Microsoft überlegt, Windows 7 auf USB-Sticks zu verkaufen.

Windows 7 wird per Download und auf DVD erhältlich sein. Derzeit überlegt aber Microsoft, eine dritte Art der Verbreitung einzuführen: Windows 7 auf einem USB-Stick.

Windows 7 auf einem USB-Laufwerk hätte gleich mehrere Vorteile. Das Betriebssystem installiert sich via USB viel schneller als via DVD-Laufwerk. Der zweite Vorteil wäre, dass sich das Betriebssystem ohne Umwege auf einem Netbook oder einem anderen Gerät installieren lassen könnte, das kein DVD-Laufwerk besitzt. Auch PC-WELT-Tests hatten ergeben, dass Windows 7 auf Netbooks hervorragend läuft . Mit dem Erscheinen von Windows 7 am 22. Oktober könnten damit viele Netbook-Besitzer zum Vista-Nachfolger greifen, zumal Windows 7 für Vorbesteller zum äußerst attraktiven Preis von 49 Euro erhältlich sein wird .

Gegen ein Windows 7 auf einem USB-Laufwerk sprechen die im Vergleich zu einem DVD-Rohling höheren Kosten. Wie der US-IT-Dienst Cnet berichtet, überlegt Microsoft dennoch, Windows 7 auf einem USB-Laufwerk anzubieten, gerade um die Netbook-Besitzer anzusprechen und zum Wechsel zu motivieren.


Dabei ist die Installation von Windows 7 per USB-Stick gar nicht so schwierig. Nachdem der USB-Stick vorbereitet wurde, müssen lediglich der komplette Inhalt des Windows-7-Installationsmediums auf den USB-Stick kopiert werden. Zu den Netbook-Besitzern gehören aber oft unerfahrene Anwender, die für die Erstellung eines USB-Sticks mit Windows 7 Hilfe benötigen würden.

Auch Antiviren-Hersteller haben den Netbook Trend erkannt und bieten Ihre Produkte immer häufiger auf USB-Sticks an. Grund dafür sind auch die sinkenden Preise für die USB-Laufwerke. USB-Sticks mit 4 GB sind bereits für weit unter 8 Euro im Handel erhältlich. Im Großhandel kosten diese USB-Sticks natürlich noch viel weniger.

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