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Sony stellt PSPGo-Produktion ein

19.04.2011 | 17:29 Uhr |

Sony scheint sein aktuelles Handheld-Modell PSPGo bereits abgeschrieben zu haben. Wie brancheninterne Quellen aus Japan berichten, wurde die Produktion der Hosentaschen-Konsole mittlerweile eingestellt.

Mit der Einführung der PSPGo verzichtete Sony erstmals auf sein hauseigenes Speicherformat UMD. Der Handheld setzt ausschließlich auf digitale Inhalte, die auf dem internen Speicher sowie Flash-Karten abgelegt werden können. Dafür scheint der Markt jedoch noch nicht reif gewesen zu sein, denn die Verkaufszahlen ließen im Gegensatz zu den Vorgänger-Modellen zu wünschen übrig und die PSPGo landete nach dem Release nur auf den hinteren Plätzen der internationalen Hardware-Verkaufscharts.

Sony zieht nun anscheinend die Konsequenzen, denn wie brancheninterne Quellen heute aus Japan berichten, hat der Konzern die Produktion der PSPGo mittlerweile eingestellt. Untermauert wird diese Mutmaßung von mehreren Fachhändlern aus Großbritannien. Den Angaben zufolge hätte Sony zahlreiche Shops darüber informiert, dass nach dem Abverkauf der aktuellen PSPGo-Lagerbestände keine Nachlieferung mehr geplant sei. Das Unternehmen hat sich noch nicht zu den Gerüchten geäußert.

Sony PSPGo im Preisvergleich

Erst vor wenigen Wochen hatte Sony die Preise für mehrere PSP-Modelle in Europa und den USA gesenkt. Ende 2011 soll dann der PlayStation Portable-Nachfolger NGP (Next Generation Portable) erscheinen. Das Gerät verfügt über einen fünf Zoll OLED-Multitouch-Screen, zwei Kameras, zwei Analogsticks, ein Multitouch-Pad an der Rückseite und ein integriertes Mikrofon. Für die nötige Hardware-Power sorgt ein ARM Cortex-A9-Prozessor, der im Vergleich sogar mit der aktuellen PlayStation 3-Grafik standhalten soll.

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