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Sony könnte kostenlose PSN-Dienste beschneiden

16.04.2012 | 17:23 Uhr |

Analysten rechnen damit, dass Sony die Ausrichtung seines PlayStation Networks anpassen könnte, um langfristig bezahlte Abo-Modelle zu etablieren.

Der Analyst Michael Pachter von Wedbush Securities geht davon aus, dass Sony sein auf der PlayStation 3 und PS Vita bestehendes Online-Angebot in naher Zukunft modifizieren könnte. Zwar sei es unwahrscheinlich, dass das PlayStation Network  nur noch für zahlende Kunden zur Verfügung stehen werde, eine Reduzierung des Netzwerks auf den Mehrspieler-Modus von Spielen wäre hingegen realistisch. Dies könnte die Nutzer dazu veranlassen, für Zusatzdienste doch einen finanziellen Beitrag zu entrichten.

Auch Billy Pidgeon von M2 Research sieht in den Mehrspieler-Servern des PlayStation Networks einen beträchtlichen Kostenfaktor. Eine finanzielle Beteiligung der Nutzer würde Sony hier deutlich entlasten. Sony sei daher gut beraten, an seinem derzeitigen Modell festzuhalten und Nutzer für besondere Spielgegenstände, Erweiterungen und Zusatzdienste zur Kasse zu bitten.

Laut Pidgeon sei das derzeit angebotene PlayStation Plus Programm zwar eine gute Einnahmemöglichkeit für Sony, um an Zusatzinhalten mitzuverdienen. Trotzdem müssten auch außerhalb der Spiele im PlayStation Network Bezahl-Inhalte stärker in den Fokus gerückt werden.

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Das PlayStation Network wird derzeit von über 90 Millionen Spielern genutzt. Der Großteil entfällt jedoch auf die kostenlosen Mitgliedschaften, die bereits die Nutzung von Mehrspieler-Titeln beinhalten.

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