20.06.2012, 18:29

Denise Bergert

Gerücht

RIM könnte bis zu 3.000 Mitarbeiter entlassen

©RIM

BlackBerry-Produzent Research in Motion (RIM) will seine Betriebsausgaben um eine Milliarde US-Dollar senken.
Um das Unternehmen vor dem Absturz zu bewahren, will der kanadische BlackBerry-Hersteller RIM in den nächsten Monaten rigorose Sparmaßnahmen durchführen. So soll bei den Betriebsausgaben eine Milliarde US-Dollar eingespart werden. Wie Unternehmenssprecherin Tenille Kennedy heute in einer Email mitteilte, seien nicht nur die Neu-Organisation, sonder auch Entlassungen Teil der Kosten-Reduzierung.
Das Unternehmen wird demnach einige seiner Produktionsstätten schließen und Zulieferer wie Celestica Inc. streichen, um sein Sparziel zu erreichen. Den Mutmaßungen zufolge droht damit 2.000 bis 3.000 RIM-Mitarbeitern die Entlassung. Offiziell bestätigt wurden diese Zahlen durch RIM bislang jedoch noch nicht. Die erste Entlassungswelle, der rund 2.000 Stellen zum Opfer fielen, führte das Unternehmen im vergangenen Jahr durch.
In den letzten zwölf Monaten war der Aktienkurs von RIM um über 60 Prozent eingebrochen. CEO Thorsten Heins arbeitet nun daran, das Vertrauen in sein Unternehmen wieder herzustellen. So plant RIM unter anderem die Veröffentlichung neuer Smartphones mit BlackBerry-10-Betriebssystem. Mit diesem Schritt will man Googles Android und Apples iOS Marktanteile abnehmen. Es bleibt abzuwarten, ob RIM mit diesen Schritten wieder zu alter Stärke zurückfinden kann. 
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