Gerücht

RIM könnte Tablet-Produktion komplett einstellen

Donnerstag, 29.09.2011 | 19:29 von Denise Bergert
Bildergalerie öffnen Welche Konsequenzen hat der PlayBook-Flop?
© RIM
Die schlechten Verkaufszahlen des PlayBook könnten Hersteller Research in Motion (RIM) bei seiner Tablet-Sparte zum Umdenken zwingen.
RIMs Einstieg in den Tablet-Markt war nicht von Erfolg gekrönt. Der vermeintliche iPad-Konkurrent PlayBook liegt wie Blei in den Regalen, was wiederum bei OEM-Produzent Quanta Computer  in der vergangenen Woche zu einer Entlassungswelle führte. Als Reaktion auf die schwache Nachfrage muss der Konzern die PlayBook-Produktion massiv zurückfahren. Der Tablet-Flop könnte jedoch auch für RIM weitreichende Konsequenzen haben.

So vermutet John Vinh, Analyst bei Collins Stewart, dass RIM die PlayBook -Produktion auf Eis legen und Pläne für zukünftige Tablet-PCs einstampfen könnte. RIM und Quanta beharren zwar noch darauf, dass die PlayBook-Produktion lediglich heruntergefahren wurde, laut Vinh deuten jedoch mehrere Faktoren darauf hin, dass die Fließbänder derzeit ganz stillstehen. Es bleibt abzuwarten, ob sich RIM gänzlich aus dem Tablet-Markt zurückziehen wird, oder mit einem neuen Modell einen weiteren Vorstoß wagen wird.

Kaufberatung Surfpads / Tablets
Kaufberatung Surfpads / Tablets

Die PlayBook-Verkaufszahlen sanken im zweiten Quartal 2011 von einer halben Million auf knapp 200.000 Exemplare. Als Gegenmaßnahme wurde der Preis für das Gerät in dieser Woche um 200 US-Dollar gesenkt. Die Ankündigung von Amazons Billig-Tablet Kindle Fire  dürfte bei RIM nun jedoch für erneute Schweißausbrüche sorgen.

Donnerstag, 29.09.2011 | 19:29 von Denise Bergert
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1124489