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Drei neue iPhones noch in diesem Jahr

09.02.2009 | 15:05 Uhr |

Und wieder gibt es Gerüchte über den Nachfolger des iPhone 3G. Ein Börsenanalyst erfuhr bei Hintergrundgesprächen, dass Apple in den kommenden sechs Monaten drei neue iPhones veröffentlichen wird. Seine Informationen decken sich mit bisherigen Vermutungen.

Apple bringt in diesem Jahr noch drei neue iPhones heraus. Das behauptet der Börsenanalyst Peter Misek von der kanadische Broker-Firma Canaccord Adams. Er führt regelmäßig Hintergrundgespräche mit den Netzbetreibern, die das Apple-Smartphone anbieten, um daraus Kaufempfehlungen für die Aktien von Mobilfunkfirmen und Handyherstellern zu erarbeiten. Dabei wurde ihm zugetragen, dass Apple in den kommenden sechs Monaten zwei kleine und ein großes neues iPhone veröffentlichen wird.

Damit würde die Aussage des arabischen Netzbetreibers Etisalat bestätigt. Sein Programmdirektor Mark Davis hatte in der vergangenen Woche ausgeplaudert, dass im Juni das nächste iPhone kommt. Das erste neue Gerät soll ein iPhone mit 32 Gigabyte Speicher sein, sagt der Börsenanalyst, und in verschiedenen Farben erhältlich sein. Bisher gab es immer nur schwarze und weiße Gehäusevarianten. Das nächste iPhone sei eine Variante ohne UMTS, die auf der ersten Generation des Apple-Smartphone beruht. Dieses Einsteigergerät habe Apple für die Märkte in China und Indien entwickelt.

Die dritte Variante sei eine kleine Version, die nur auf ein Drittel der Größe des iPhone 3G kommt. Damit würden sich die Gerüchte um das iPhone Nano bestätigen. Allerdings ist davon auszugehen dass dem Blog Seeking Alpha , welches die Prognosen von Peter Misek veröffentlicht hat, ein Übertragungsfehler unterlaufen ist. Wahrscheinlich ist das dritte iPhone lediglich "ein Drittel kleiner" anstatt wirklich "ein Drittel so groß" wie das iPhone 3G. Sonst wäre es gar zu klein. In China verkauft der Online-Shop des Herstellers XSKN bereits schützende Gummi-Hüllen für ein iPhone Nano . Nach Aussage des Analysten gehen die Netzbetreiber davon aus, dass dieses kleine Gerät nur 99 Dollar kosten wird.

iPhone-Spekulationen sind immer mit Vorsicht zu genießen und Canaccord Adams haut mit seinen Analysen gern auf die Pauke. Vor vier Monaten streuten sie das Gerücht, dass Microsoft den Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) aufkauft, sobald der Börsenkurs unter 40 Dollar fällt. Das ist nicht eingetreten, obwohl die Kurse im Dezember ausreichend Gelegenheit dafür gaben. Die Aussagen von Peter Misek über das iPhone klingen aber zumindest logisch.

Ein neues Apple-Smartphone muss auf jeden Fall kommen, weil die Verkäufe des iPhone 3G in den bereits erschlossenen Märkten zurückgehen. Mehr Speicher und neue Farben sind der Standard bei Apple, das kennen wir vom iPod. Auch eine Billigvariante ohne UMTS für China und Indien wäre sinnvoll, weil Handys dort kaum subventioniert werden. Die Netze von Chinas größtem Mobilfunkanbieter, China Mobile, unterstützen nicht die UMTS-Technik des iPhone 3G und in Indien ist Breitband-Mobilfunk kaum verbreitet.

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