25.06.2012, 17:02

Denise Bergert

Gerücht

Amazon und Facebook an RIMs Smartphone-Sparte interessiert?

©RIM

Aktuellen Mutmaßungen zufolge könnte RIM sein Geschäft in eine Messenger-Sparte und einen Teilbereich für mobile Endgeräte aufsplitten. Als potenzielle Käufer für letzteren kämen möglicherweise Amazon und Facebook in Frage.
Vor einigen Jahren war ein BlackBerry-Smartphone noch das Kult-Objekt für Business-Kunden und Endverbraucher. Mit der wachsenden Konkurrenz seitens Apple, Google und Microsoft schrumpfte der Marktanteil des kanadischen Elektronik-Herstellers aber immer weiter. Auch die erfolglose Veröffentlichung eines eigenes Tablet-PCs verschlimmerte die Lage RIMs zusehends. Mit BlackBerry 10, dem neuen mobilen RIM-Betriebssystem, versucht der Konzern in diesem Jahr das Ruder noch einmal herumzureißen, einige Branchen-Experten sehen den Niedergang aber inzwischen als unausweichlich.
So werden in dieser Woche Gerüchte laut, RIM könnte sein Geschäft in eine Sparte mit Messenger-Software und einem Bereich für mobile Endgeräte aufteilen. Das will zumindest die Nachrichtenagentur Reuters aus brancheninternen Kreisen erfahren haben. Während sich RIM mit dem verschlankten Messenger-Business gesundstoßen könnte, wird bei der Handset-Sparte über einen möglichen Verkauf gemunkelt.
Laut Reuters kämen für einen solchen der Online-Versandriese Amazon und der Social-Network-Betreiber Facebook in Frage. Amazon feierte bereits mit seinem Budget-Tablet Kindle Fire Erfolge, eine eigene Smartphone-Reihe wird als wahrscheinlich eingestuft. Auch bei Facebook wird seit einigen Monaten über ein eigenes Social-Smartphone gemunkelt. Offizielle Stellungnahmen haben bislang jedoch weder RIM noch Amazon oder Facebook abgegeben.
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