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Germany.net ist tot - es lebe Nexgo

04.12.2000 | 16:49 Uhr |

Der Internet-Anbieter Germany.net ist heute vom Markt verschwunden. Statt dessen bietet der Internetprovider Nexgo seine Dienste an. Nexgo entstand aus dem Zusammenschluss von germany.net, Arcor-Online und o.tel.o.

Der Internet-Anbieter Germany.net ist heute vom Markt verschwunden. Seit dem 4. Dezember bietet der Internetprovider Nexgo seine Dienste an. Nexgo entstand aus dem Zusammenschluss von germany.net, Arcor-Online und o.tel.o.

Nexgo (Next Generation Online) mit Sitz in Frankfurt bietet seinen registrierten Kunden einen Internetzugang zu folgenden Konditionen: 1,9 Pfennig pro Minute in der Nebenzeit (Mo-Fr 18-9 Uhr und Wochenende) und 2,9 Pfennig in der Hauptzeit. Nicht registrierte Nutzer müssen rund um die Uhr 3,3 Pfennige zahlen zuzüglich sechs Pfennige Einwahlgebühr.

Ferner stellt Nexgo im Rahmen seines PIA (Personal Internet Assistent) allen registrierten Kunden folgende Dienstleistungen zur Verfügung: Mail, SMS, Fax, Terminkalender, Adressbuch, Notizblock, Organizer, Notifier und eine persönliche Startseite.

Ein DSL-Zugang sowie eine Flatrate sollen Nexgo-Kunden aus dem Angebot von Arcor online angeboten werden.

Wie Firmenvertreter von Nexgo, Arcor online und o.tel.o uns auf Anfrage mitteilten, bestehen Arcor online und o.tel.o als eigene Unternehmen weiter. Germany.net hingegen ist seit heute Bestandteil von nexgo und somit faktisch vom Markt verschwunden. Die Kunden von Germany.net können jedoch jederzeit zu Nexgo wechseln. Dafür müssen sie sich einmal anmelden. Alle Altdaten werden dann vom bisherigen Provider übertragen.

Ferner können Nexgo-Kunden eine eigene Homepage einrichten. Dafür stehen 50 Megabyte Webspace zur Verfügung. Leider gibt es keine Angaben, welches Datentransfervolumen pro Monat kostenfrei ist. (PC-WELT, 04.12.2000, hc)

ADSL-Preiskampf (PC-WELT Online, 11.09.2000)

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