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Scammerin muss 163 Millionen Dollar zahlen

05.10.2012 | 05:50 Uhr |

Die Entwicklerin eines Scammer-Programms wurde jetzt zu einer Strafzahlung von 163 Millionen US-Dollar verurteilt.

Die Entwicklerin einer Scam-Malware wurde jetzt von einem US-Gericht zu einer Geldstrafe von 163 Millionen Dollar verurteilt. Die Frau brachte eine PC-Malware in Umlauf, die für das angebliche Beseitigen nicht existenter PC-Probleme Geld von über 1 Millionen Nutzern erbeutete. Kristy Ross darf außerdem keine Sicherheitssoftware oder andere Programme für PCs mehr verkaufen.

Der Fall geht zurück auf das Jahr 2008. Ross' Scam benutzte damals Online-Anzeigen, um eine gefälschte Systemwarnung zu produzieren, die den Nutzern vorgaukelte, ihr System sei von Malware befallen. Die Opfer wurden dann dazu aufgefordert, eine spezielle Software zu kaufen, um die Probleme zu beheben. Kostenpunkt: Zwischen 30 und 50 Euro für das einmalige Beseitigen der "Probleme". Nach Angaben der Bundeskartellbehörde wurden so über 1 Millionen Nutzer dazu gebracht, die falsche Software mit Namen wie WinFixer, WinAntiVirus, DriveCleaner, ErrorSafe und XP Antivirus zu kaufen.

Ross wurde mit 163 Millionen Dollar zu der bislang höchsten Geldstrafe für Scamming verurteilt.

 

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