Gericht
Megaupload-Gründer Kim Schmitz wieder auf freiem Fuß
Ein Gericht in Neuseeland hat die Freilassung vom Megaupload-Gründer Kim Schmitz auf Kaution genehmigt.
Ein Gericht in Neuseeland hat den Antrag vom Anwalt von Kim "Dotcom" Schmitz genehmigt, den Megaupload-Gründer auf Kaution frei zu lassen. Beim ersten Versuch Ende Januar hatte das Gericht einen derartigen Antrag noch abgelehnt. Das Gericht in Neuseeland urteilte am Mittwoch, dass keine Fluchtgefahr im Falle von Kim "Dotcom" Schmitz drohe und er daher auf Kaution freigelassen werden könne. Damit widersprach das Gericht den Urteilen zweier anderer Richter, die eine Freilassung auf Kaution abgelehnt hatten
Kim Schmitz war im Januar im Zusammenhang mit der Schließung von Megaupload während einer spektakulären und großangelegten Polizei-Aktion in seinem luxuriösen Anwesen in der Nähe von Auckland verhaftet vor. Kim Schmitz hatte sich in einen Panik-Raum verbarrikadiert, der von den Beamten zunächst unter Einsatz von Maschinen geöffnet werden musste.
Die USA wollen die Auslieferung von Schmitz erreichen und werfen ihm vor, mit Megaupload in Urheberrechtsverletzungen, Geldwäsche und kriminelle Geschäfte verwickelt gewesen zu sein. Dabei soll Megaupload über 175 Millionen US-Dollar eingenommen haben und für Schäden in Höhe von bis zu 500 Millionen US-Dollar gesorgt haben.
Angehörige des US-Justizministerium hatten vor Gericht in Neuseeland wiederholt gegen eine Freilassung von Kim Schmitz auf Kaution plädiert und darauf verwiesen, dass Schmitz womöglich Gelder in Sicherheit gebracht hat und mit seinem deutschen oder finnischen Pass jederzeit fliehen könne. Dem widersprach am Mittwoch nun der Richter, der es für unwahrscheinlich hält, dass Schmitz seine Frau und drei Kinder verlassen könnte, um zu fliehen. Außerdem würde Schmitz im Falle einer Flucht alle seine Geldmittel auf Bankkonten in unterschiedlichen Ländern verlieren, die seit seiner Verhaftung eingefroren sind. Die Ermittler haben bisher 59 Bank- und Kreditkarten gefunden, die im Besitz von Schmitz unter Verwendung von 13 verschiedenen Namen waren. 21 Karten sollen noch weiterhin gültig sein. Neben dem Namen "Schmitz" nutzte Kim Schmitz auch die Namen "Kim Vestor" und "Kim Tim Jim Vestor".
Über eine mögliche Auslieferung von Kim Schmitz an die USA wird voraussichtlich nicht vor Juli in Neuseeland verhandelt.
Porträt: Megaupload-Gründer Kim Schmitz
Nachtrag: In der ersten Fassung des Artikels wurde der Schaden, den Megaupload angerichtet haben soll, mit 500 Milliarden US-Dollar beziffert. Das ist natürlich quatsch. Richtig sind 500 Millionen US-Dollar.
Die USA wollen die Auslieferung von Schmitz erreichen und werfen ihm vor, mit Megaupload in Urheberrechtsverletzungen, Geldwäsche und kriminelle Geschäfte verwickelt gewesen zu sein. Dabei soll Megaupload über 175 Millionen US-Dollar eingenommen haben und für Schäden in Höhe von bis zu 500 Millionen US-Dollar gesorgt haben.
Angehörige des US-Justizministerium hatten vor Gericht in Neuseeland wiederholt gegen eine Freilassung von Kim Schmitz auf Kaution plädiert und darauf verwiesen, dass Schmitz womöglich Gelder in Sicherheit gebracht hat und mit seinem deutschen oder finnischen Pass jederzeit fliehen könne. Dem widersprach am Mittwoch nun der Richter, der es für unwahrscheinlich hält, dass Schmitz seine Frau und drei Kinder verlassen könnte, um zu fliehen. Außerdem würde Schmitz im Falle einer Flucht alle seine Geldmittel auf Bankkonten in unterschiedlichen Ländern verlieren, die seit seiner Verhaftung eingefroren sind. Die Ermittler haben bisher 59 Bank- und Kreditkarten gefunden, die im Besitz von Schmitz unter Verwendung von 13 verschiedenen Namen waren. 21 Karten sollen noch weiterhin gültig sein. Neben dem Namen "Schmitz" nutzte Kim Schmitz auch die Namen "Kim Vestor" und "Kim Tim Jim Vestor".
Über eine mögliche Auslieferung von Kim Schmitz an die USA wird voraussichtlich nicht vor Juli in Neuseeland verhandelt.
Porträt: Megaupload-Gründer Kim Schmitz
Nachtrag: In der ersten Fassung des Artikels wurde der Schaden, den Megaupload angerichtet haben soll, mit 500 Milliarden US-Dollar beziffert. Das ist natürlich quatsch. Richtig sind 500 Millionen US-Dollar.

22.02.12
Lasst den Mann gehen; er hat viel Gutes fuer die Menschheit getan!
Viele Politiker und Banker gehoeren in den Knast; die werden, maximal, mit riesigen Abfindungen und Renten, in den Ruhestand gesetzt!
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22.02.12
Liebe Redaktion, gebt Euch doch endlich mal wieder ein bisschen Mühe!
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22.02.12
Die Zahlen im "Sahnehäubchen" sind m.E. kein Widerspruch! Warum soll nicht ein Unternehmen, das 175 Mio Umsatz machte, durch gesetzwidrige Handlungen bei anderen Personen/Unternehmen einen Schaden i.H.v. 500 Mrd verursachen!
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22.02.12
und die Formulierung "in Höhe von bis zu" ist sowas von Humbug - liest sich wie "ich hab' keine Ahnung, aber es war mindestens jede Menge" :D
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22.02.12
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