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Türklingel mit SIM-Karte soll Einbrecher abschrecken

07.06.2011 | 11:35 Uhr |

Ein pfiffiger Tüftler aus England hat eine Türklingel mit Mobilfunk-Anschluss entwickelt. Sie soll Einbrechern vorgaukeln, dass der Hausbesitzer zu Hause ist. Der Erfinder ist gerade einmal 13 Jahre alt.

Der 13-jährige Laurence Rook hat laut englischen Medienberichten eine Türklingel erfunden, die Einbrecher abschrecken soll, die an Haustüren klingeln um herauszubekommen, ob jemand zu Hause ist. Denn in die von ihm entwickelte Türklingel hat er einen Mobilfunkanschluss mit SIM-Karte eingebaut. Wer nun vor der Tür steht und klingelt, kann mit dem Hausbesitzer sprechen, auch wenn sich der weit vom Haus entfernt aufhält.

Die Türklingel wählt nämlich direkt die Mobiltelefonnummer des Hausbesitzers an. Der Besucher vor der Tür bekommt so den Eindruck vermittelt, der Hausbesitzer würde sich im Haus aufhalten. Damit die typische Geräuschkulisse passt, erzeugt das Gerät noch die passenden Hintergrundgeräusche, wie sie typisch für Gegensprechanlagen in Häusern sind.

Die Mobilfunk-Türklingel eignet sich aber nicht nur zur Einbrecherabschreckung. Klingelt beispielsweise der Paketzusteller, so kann der Hausbesitzer, der gerade nicht zu Hause ist, mit diesem einen passenden weiteren Zustelltermin vereinbaren.

Von Laurence Rook stammt der Entwurf für die innovative Türklingel. Der konkrete Bau eines Prototyps erfolgte in China. Als Vermittler wurde eine Verwandte von Rook aktiv, die sich bereits als erfolgreiche Erfinderin betätigt hatte.

Die innovative Türklingel verkauft sich bereits hervorragend, ein englisches Telekommunikationsunternehmen hat laut einem Bericht von The Daily Mail bereits 20.000 Stück vom dem jungen Bastler gekauft. Laurence Rook verhandelt zudem mit einem weiteren Abnehmer.

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