Generationswechsel: Intel schickt erste Notebook-CPUs mit 90 nm-Technologie in Rennen

Montag den 10.05.2004 um 11:16 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Intel liefert ab sofort die ersten Pentium-M-Prozessoren mit dem Codenamen "Dothan" für die Centrino-Plattform aus. Die neuen Notebook-CPUs sind erstmals in der 90 Nanometer-Technologie gefertigt und verfügen somit über kleinere und schnellere Transistoren als ihre Vorgänger.
Intel liefert ab sofort die ersten Pentium-M-Prozessoren mit dem Codenamen "Dothan" für die Centrino-Plattform aus. Die neuen Notebook-CPUs sind erstmals in der 90 Nanometer-Technologie gefertigt und verfügen somit über kleinere und schnellere Transistoren als ihre Vorgänger.

Die Pentium-M Prozessoren 755, 745 und 7353 besitzen zwei Megabyte Level-2-Cache - doppelt soviel wie bei den Vorgängermodellen. Die Taktzahl reicht von 1,7 bis 2,0 Gigahertz. Intel verspricht mit der neuen CPU-Generation eine um bis zu 17 Prozent bessere Rechenleistung. Die neuen, ab sofort verfügbaren Prozessoren sind zu den bisherigen Sockeln kompatibel und sollen sich somit problemlos auch in älteren Systemen einbauen lassen.

Die Prozessoren im Einzelnen (bei den Preisen handelt es sich um Großhandelspreise bei Abnahmen von 1000 Stück):

Pentium-M Prozessor 755 : Taktfrequenz 2 Gigahertz, 600 Megahertz Battery Optimized Mode, Preis: 637 US-Dollar

Pentium-M Prozessor 745 : Taktfrequenz 1,8 Gigahertz, 600 Megahertz Battery Optimized Mode, Preis: 423 US-Dollar

Pentium-M Prozessor 735: Taktfrequenz 1.70 Gigahertz, 600 MHz Battery Optimized Mode, Preis: 294 US-Dollar

Die Centrino-Technologie besteht aus dem Pentium-M-Prozessor, der 855-Chipsatz-Familie und der drahtlosen Netzwerkverbindung Pro/Wireless. Derzeit werden Intel zufolge mehr als 130 Notebooks auf Centrino-Basis angeboten.

Wahrscheinlich bildet die "Dothan-"-Plattform auch die Basis für die Weiterentwicklung der Desktop-Varianten des Pentium-4. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dieser PC-WELT-Meldung .

Montag den 10.05.2004 um 11:16 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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