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Gemeinschaftskameras: Olympus und Panasonic

Olympus und Panasonic wollen in Zukunft digitale SLR-Kameras mit Wechselobjektiv gemeinsam entwickeln. Grundlage für die neuen Digicams ist die Systemnorm Four Thirds.

Beide Unternehmen unterzeichneten jetzt eine entsprechende Vereinbarung. Ziel des Vertrages ist es, den Anforderungen des rapide wachsenden globalen Marktes für digitale SLR-Kameras durch die Verschmelzung der SLR-Kameratechnologie von Olympus mit der Digitaltechnologie von Panasonic zu entsprechen. Gleichzeitig wollen beide Hersteller neue Designkonzepte für digitale SLR-Kameras umsetzen.

Mit der gemeinschaftlichen Entwicklung der Kameras sollen auch die Gehäuse, Wechselobjektive sowie das Systemzubehör angepasst werden. Die Unterzeichnung des Vertrages bedeutet insbesondere für Panasonic den Einstieg in die Welt der SLR-Kameras. Panasonic stellte mit der Lumix DMC-LC5 im Oktober 2001 seine erste Digitalkamera vor und entwickelte die Digitaltechnik ständig weiter. Im vergangenen Jahr brachte der Konzern dann die DMC-FX7 auf den Markt, eine Digitalkamera mit dreifachem optischen Zoom und einem Mega Optical Image Stabilizer. Olympus dagegen richtete mit der E1 und den E-300 Digital SLR bereits sehr früh auf einen anspruchsvollen User aus, der mit Wechselobjektiven, Blitzgeräten und weiterem Zubehör arbeiten will.

Der Systemstandard Four Thirds definiert leistungsmerkmale und Entwicklungsnormen für digitale SLR-Kamerasysteme. Mit Hilfe eines Four Thirds-Bildsensor können extrem kompakte Objektive entwickelt werden, die eine hohe Mobilität und einfache Handhabung bieten. Außerdem definiert das System Four Thirds eine offene Norm für Objektivfassungen, um die Kompatibilität von Kameragehäusen und Objektiven zu gewährleisten. (fba)

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