15774

Gema: Abgabe auf DVD-Rohlinge beschlossene Sache

13.01.2003 | 11:31 Uhr |

Die Gema kassiert jetzt auch bei Rohlingen ab. Die in der ZPÜ zusammengeschlossenen Verwertungsgesellschaften haben mit dem Informationskreis Aufnahme Medien, kurz IM genannt, eine einvernehmliche Regelung über die Zahlung von Urhebervergütungen von DVD-Rohlingen getroffen. Demnach werden alle DVD-Rohlinge mit einer Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte mit 0,087 Euro je Spielstunde beaufschlagt.

Die Gema kassiert jetzt auch bei Rohlingen ab. Die in der ZPÜ zusammengeschlossenen Verwertungsgesellschaften haben mit dem Informationskreis Aufnahme Medien, kurz IM genannt, eine einvernehmliche Regelung über die Zahlung von Urhebervergütungen von DVD-Rohlingen getroffen, wie Computerpartner berichtet.

Demnach werden alle DVD-Rohlinge mit einer Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte mit 0,087 Euro je Spielstunde beaufschlagt. Dabei wurde ein Rohling mit zwei Stunden Spieldauer angesetzt. Die Regelung gilt ab den 1.1.2003 und beträgt dementsprechend 0,174 Euro pro Rohling.

Daten-CD-R/RWs werden mit 0,072 Euro je Spielstunde veranschlagt. Dabei gilt: Es werden nur volle Stunden berechnet. Eine 74 Minuten CD-R entspricht also zwei Stunden und die ZPÜ erhält dementsprechend 0,144 Euro pro Rohling. Da Daten-CDs nur zu einem geringen Teil für die Überspielung von Musikdaten genutzt werden müssen auch nur für 30 Prozent der eingeführten Rohlinge Abgaben entrichtet werden.

Bei DVD-Rohlingen gilt das allerdings nicht, hier sind für alle verkauften Rohlinge Abgaben zu entrichten. Die Abgaben muss entweder der Hersteller oder aber der Importeur zahlen.

HP übt scharfe Kritik an Abgabe-Forderungen der GEMA (PC-WELT Online, 08.07.2002)

Vergütung digitaler Kopien geht vor Gericht (PC-WELT Online, 19.04.2002)

0 Kommentare zu diesem Artikel
15774