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Geld zurück - Intel AppUp macht dicht

30.01.2014 | 14:46 Uhr |

Am 11. März schließt der rund drei Jahre alte Intel-App-Store AppUp seine Pforten. Wer Geld für Apps ausgegeben hat, kann nun unter Umständen sein Geld zurückfordern.

Anfang 2011 hatte Intel auf der Welle des Netbook-Erfolgs seinen eigenen Appstore lanciert: AppUp. Er richtete sich an alle Geräte mit Atom-CPU und 10-Zoll-Display, funktionierte aber auch auf Desktop-Rechnern. Sortiert waren die Apps in Kategorien wie "Education", "Social", "Games" und "Travel". Ruft man nun die Seite von AppUp auf, wird man von einer Nachricht begrüßt: "As AppUp closes, innovation lives on." Zu Deutsch: AppUp macht dicht, Innovation lebt weiter.

Bei Intel denke man immer an die Zukunft, so fährt der Text fort, welcher den Besucher der AppUp-Seite begrüßt. Oftmals bedeute das, dass man heute Änderungen vollführen müsse. Darum soll AppUp am 11. März geschlossen werden. Man fokussiere den Blick lieber auf neue und spannende Entwicklungen auf dem PC-Markt, so Intel. Zum Schluss bedankt sich Intel noch bei den Nutzern und verweist für Fragen auf die aktualisierten FAQ.

Den erweiterten FAQ ist zu entnehmen, dass Apps bis zum 11. März heruntergeladen werden können und dann nicht mehr verfügbar sein sollen. Außerdem muss der Client installiert bleiben - auch wenn keine neuen Apps mehr bereit stehen. Nur so sei die volle Funktionalität der bereits installierten Apps gewährleistet. Diese lassen sich nämlich auch nach dem 11. März noch weiter nutzen. Manche Apps allerdings, die mit dem AppUp-Client kommunizieren, könnten nur noch bis zum 15. Mai 2015 funktionieren, räumt Intel ein. Ab dem 28. Januar 2014 bis zum 19. Dezember 2014 können AppUp-User, die Geld für Apps ausgegeben haben, dieses zurückerstattet bekommen. Dazu müssen sie diese AppUp-Seite von Intel besuchen.

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