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Geht die iPad-Nachfrage zurück?

21.01.2013 | 13:35 Uhr |

Ein iPad-Zulieferer soll die Produktion des Displays beinahe auf Null zurückgefahren haben. Laufen Apple die Käufer davon?

Erst vor einer Woche meldeten Zulieferer, dass Apple die Bestellungen von Komponenten für das iPhone 5 drastisch zurückgefahren hätte. Nun ergänzt Reuters , dass Sharp seine Produktion der iPad-Screens beinahe eingestellt habe. Es handele sich um die 9,7-Zoll-Touchdisplays für das große iPad. Das iPad Mini sei nicht betroffen - im Gegenteil wird sogar vermutet, dass das Mini mit ein Grund sei für die zurückgehenden Bestellungen. Denn der fast eingestellte Bedarf nach großen iPad-Screens suggeriert einen Rückgang von iPad-Käufen. Und die abgewanderten Käufer wenden sich lieber dem iPad Mini zu, vermutet Reuters. Oder der Konkurrenz mit Android-Betriebssystem. Denkbar wäre auch eine Marktsättigung - viele haben bereits ein Tablet. Möglich wäre aber auch eine Überarbeitung des iPad-Displays. Es könnte sich um das Auslaufen der Produktion einer alten Display-Version handeln, unmittelbar bevor ein neues iPad-Display anläuft.

Dass Sharp fast keine iPad-Screens mehr produziere, will Reuters übrigens nicht von Sharp selbst erfahren haben, auch nicht von Apple. Die Info stamme von anonymen Quellen, die jedoch mit den Produktionsplänen von Sharp vertraut seien. Demnach habe die Kameyama-Fabrik von Sharp in Zentraljapan die Produktion des iPad-Bildschirme auf ein Minimal-Level zurückgefahren - nur soviel, dass die Fließbänder noch laufen. Eine genaue Zahl der produzierten Displays habe man nicht genannt. Sharp will sich laut Reuters nicht äußern. Apple kauft iPad-Displays nicht nur von Sharp, sondern auch von LG und Samsung. Letztere wollten sich ebenfalls nicht zur Produktion äußern, sagt Reuters.

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