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Geheimnis um Bitcoin-Erfinder wohl nicht gelüftet

07.03.2014 | 09:43 Uhr |

Die Frage, wer Bitcoin eigentlich erfunden hat, beschäftigt schon länger die Webgemeinde. Ein US-Magazin will das Geheimnis nun gelüftet haben. Die geoutete Person dementiert aber heftig.

Bitcoin wurde von dem 64jährigen Japaner Satoshi Nakamoto erfunden. Das berichtet jedenfalls das US-Nachrichtenmagazin Newsweek und ist sich sicher, damit das Geheimnis rund um den Erfinder von Bitcoin endlich gelüftet zu haben. Die Enthüllung von Newsweek erfolge nach monatelanger Recherche, die schließlich auf die Spur zu dem in der Nähe von Los Angeles lebenden Nakamoto führte. Dieser habe den ursprünglichen Bitcoin-Code programmiert.

Bislang war nur bekannt, dass ein "Satoshi Nakamoto" die virtuelle Währung erfunden haben soll, wobei man allerdings von einem Pseudonym des tatsächlichen Erfinders ausging.

Dem Bericht zufolge lebe Nakamoto sehr bescheiden, obwohl ihn die virtuelle Währung Bitcoin steinreich gemacht habe. Beim ersten Anklopfen an seiner Haustür habe Nakamoto sofort die Polizei gerufen. Der Japaner habe dann dem Newsweek-Reporter doch noch gesagt, dass er nicht mehr bei Bitcoin involviert sei und nicht darüber reden wolle. "Es wurde an andere Leute übergeben. Diese sind nun zuständig. Ich habe keine Verbindung mehr", soll Nakamoto gesagt haben. Der herbeigerufene Polizist habe dann das Gespräch beendet.

Nach Veröffentlichung des Newsweek-Berichts dementierte Nakamoto allerdings, der Erfinder von Bitcoin zu sein. Der Nachrichtenagentur AFP sagte Nakamoto, dass er Bitcoin nicht mal kannte, bis ihn der Newsweek-Reporter vor einigen Wochen darauf ansprach. Der Bericht habe dazu geführt, dass er mit Telefonanrufen und Interviewanfragen bombardiert werde. Auf die Frage, ob er dazu in der Lage gewesen wäre, Bitcoin zu entwickeln, antwortete Nakamoto: "Fähig? Ja, aber jeder Programmierer könnte dies tun."

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