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Geheimes Tool unter Windows XP entdeckt

09.06.2005 | 12:21 Uhr |

Mit Windows XP landete ein UFO (Unidentified File Object) auf Millionen von PCs. Dort schlummert die Wmic.EXE meist ungenutzt, weil undokumentiert: Selbst Google orakelt sparsam. Dabei verschafft Ihnen diese mächtige Windows- Zentrale Zugriff auf jede einzelne Systemschraube. Die PC-WELT hat alle Wmic-Informationen für Sie zusammengefasst.

Endlich erfahren Sie alles über Ihr System. Was Microsoft eigentlich nur Administratoren zutraut, wird massentauglich. Das Kommandozeilen-Tool Wmic schlummert seit 4 Jahren auf jedem Windows XP Pro System und bietet neue, unglaubliche Möglichkeiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Tool kostenlos in der Home-Version von XP nutzen können und geben eine Einführung in die "Mutter" aller System-Tools.

Die WMI ist als waschechtes Führungsinstrument vor allem für Admins gedacht. Der Haken: Diese mit Windows 2000 eingeführte Schnittstelle zwang zum mühsamen Script-Schreiben. 20 Zeilen der unfreundlichen Sorte kamen da schnell zusammen:

"GetObject("winmgmts:\\.\root\cimv2:Win32_Processor") ...".

Oft mehr Code als Resultat – schließlich wollte man vielleicht nur eine einzige Nummer, etwa die Unique ID des Prozessors, in Erfahrung bringen.

Mit der neuen WMIC – das "C" steht für "Command" oder "Console" - wird alles einfacher, aber längst nicht simpel. Die PC-WELT 07/2005 bietet Grundlagen zur Benutzung der - nicht ganz trivialen - WMIC-Syntax und liefert zahlreiche Beispiele für den praktischen Einsatz. Auf der Heft-CD finden Sie alle hier aufgeführten Beispiele in der Textdatei WMIC_Beispiele.RTF, ferner einige zusätzliche Info- und Batchdateien.

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