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Gehaltsstudie online

18.06.2003 | 16:02 Uhr |

Unsere Schwesterzeitschrift COMPUTERWOCHE startet gemeinsam mit Christian Scholz, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt IT-Industrie an der Universität Saarbrücken, ihre fünfte Gehaltsuntersuchung. IT-Profis können herausfinden, welches Gehalt sie realistischerweise erwarten können und in welche Richtung sie sich weiterentwickeln sollten.

"Immer weniger Bewerber getrauen sich, ihren Gehaltswunsch im Anschreiben zu nennen", beobachtet Uwe Holländer, Personal-Manager beim Chemiekonzern Bayer. Die Angst, auch nur den kleinsten Fehler in der Bewerbung zu machen, sei sehr groß. Immer wieder erfahren Jobsuchende von Unternehmen, dass am verlangten Einkommen die Einstellung scheitern kann.

Auch wenn kein Personaler es offziell zugibt, ist doch bekannt, dass angesichts der Arbeitsmarktlage und des Kostendrucks in den Firmen eher diejenigen genommen werden, die aus Arbeitgebersicht "bescheiden" auftreten und ihren Einkommenswunsch hintanstellen.

Und das, obwohl erfahrene Manager von dieser Firmenpolitik dringend abraten, denn damit habe man bald einen demotivierten Mitarbeiter mehr auf der Gehaltsliste. Bayer-Manager Holländer sieht es als großes Plus an, wenn ein Bewerber seinen Gehaltswunsch kundtut, zeigt er doch damit ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und auch, dass er sich im Vorfeld darüber informiert hat, was er verlangen kann.

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