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Gehackter Kühlschrank verschickt Spam-Mails

21.01.2014 | 05:14 Uhr |

In den USA wurde ein Netz von internetfähigen Geräten aufgedeckt, welches zum Versand von Spam-E-Mails genutzt wurde.

Immer mehr Geräte verfügen heutzutage über einen Internetzugang. Der Smart TV soll Inhalte aus dem Web abrufen, der Kühlschrank auf fehlende Lebensmittel hinweisen und auch das Heizungsthermostat muss sich aus der Ferne bedienen lassen.

Die zunehmende Vernetzung geht jedoch auch mit einem Sicherheitsproblem einher. Das US-Unternehmen Proofpoint hat ein Netz aufgedeckt, welches aus alltäglichen Gegenständen bestand und von Hackern zum Versand von Spam-E-Mails eingespannt wurde. Beim Großteil der gekaperten Geräte handelte es sich um Computer, Rooter oder Fernseher, doch auch ein vernetzter Kühlschrank wurde von den Hackern übernommen.

Das Botnetz war im Zeitraum von Ende Dezember bis Anfang Januar zum Versand von täglich rund 300.000 E-Mails verwendet worden. Aufgrund der hohen Anzahl musste jedes gehackte Gerät nur maximal zehn Mails verschicken. Dadurch war die Blockierung der Absender schwierig.

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Den Hackern fiel ihre Arbeit offenbar sehr leicht. Viele Nutzer verwendeten das Standardpasswort oder hatten ihre Geräte anderweitig unzureichend geschützt.

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