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Windows Vista SP1 bringt WGA-Änderungen

22.02.2008 | 13:55 Uhr |

Das bei Microsoft für WGA (Windows Genuine Advantage) zuständige Team hatte bereits im vergangenen Dezember angekündigt, dass mit dem SP1 für Windows Vista einige Änderungen an WGA vorgenommen werden. Nun reicht das Team die Details zu diesen Änderungen nach.

Mit dem Service Pack 1 für Windows Vista wird der funktionseingeschränkte Modus (Reduced Functionality Mode, RFM) gestrichen. Stattdessen wird der Anwender künftig per Bildschirmmeldung darauf hingeweisen, dass Windows Vista aktiviert werden muss. Das hat den Vorteil, dass alle Funktionen von Windows Vista aktiv bleiben.

Ist Windows Vista aber noch nicht aktiviert, dann wird nach Ablauf des Zeitraums, in dem eine Aktivierung nicht notwendig ist, beim nächsten Starten des Rechners ein Warnhinweis eingeblendet. Dieser fordert den Anwender dazu auf, dass Betriebssystem sofort zu aktivieren. Alternativ kann der Anwender auch 15 Sekunden warten und erst dann auf den Button "Später aktivieren" klicken und gelangt dann auf den Desktop und kann mit dem Betriebssystem arbeiten.

Der Bildschirmhintergrund ist dann allerdings schwarz und weist den Anwender indirekt darauf hin, dass das Betriebssystem nicht aktiviert ist. Der Anwender kann zwar manuell den Bildschirmhintergrund ändern, er wird aber nach einer Stunde wieder schwarz. Außerdem erscheint nach jeder Stunde ein Warnhinweis über der Systray, der zur Aktivierung des Betriebssystems auffordert.

Den normalen Anwender, der eine legale Version von Windows Vista besitzt, dürfte das alles nicht stören. Er wird früher oder später sein Betriebssystem einfach aktivieren. Sollte mal eine Aktivierung vorübergehend aus technischen Gründen nicht möglich sein, dann halten sich die Auswirkungen in Grenzen.

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