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Gefahren lauern unterm Weihnachtsbaum

18.12.2003 | 11:58 Uhr |

Weihnachtszeit ist PC-Kauf-Zeit. So mancher Anwender stellt sich einen nagelneuen Boliden aus einer PC-Handelskette oder vom Discounter unter den Weihnachtsbaum. Doch Vorsicht: Die nagelneuen Rechner werden manchmal mit veralterter Sicherheitssoftware ausgeliefert. Vor der Benutzung ist also unter Umständen erstmal ein Update der Virenscanner und -signaturen erforderlich.

Weihnachtszeit ist PC-Kauf-Zeit. So mancher Anwender stellt sich einen nagelneuen Boliden aus einer PC-Handelskette oder vom Discounter unter den Weihnachtsbaum. Doch Vorsicht: Die nagelneuen Rechner werden manchmal mit veralterter Sicherheitssoftware ausgeliefert. Vor der Benutzung ist also unter Umständen erstmal ein Update der Virenscanner und -signaturen erforderlich.

Dazu rät zumindest Sophos , nach eigenen Angaben größter spezialisierter Entwickler von Antiviren- und Antispam-Software für Unternehmen. Insbesondere während des Weihnachtsgeschäfts werde demnach ein Großteil der Geräte mit veralteter Sicherheits-Software ausgeliefert. Grund dafür sei, dass viele der an Weihnachten verkauften Computer bereits einige Monate vorher produziert und konfiguriert wurden. Für sicherheitsrelevante Programme wie Virenscanner oder Firewalls, die ständig zu aktualisieren sind, stellt dies ein erhebliches Problem dar. Denn allein im Monat November sind Sophos zufolge mehr als 700 Viren neu hinzugekommen, die von Virenscannern mit veralterten Signaturen vielleicht nicht erkannt werden.

Gernot Hacker, Senior Technical Consultant bei Sophos. "Es ist leider sehr trügerisch zu glauben, der gerade erworbene Computer sei sofort einsatzbereit. Manche Käufer mussten erst einmal unglaublich große Sicherheitspatches mit 38 Megabyte auf das brandneue Gerät herunterladen." Hacker rät zur Selbsthilfe: "Am besten kontrolliert man sofort nach dem Auspacken, wie aktuell die gesamte Software des Rechners ist. Entsprechend empfiehlt es sich, die neuesten Patches für das Betriebssystem herunterzuladen, eine persönliche Firewall zu installieren und den Virenscanner zu aktualisieren."

Eine weitere Gefahrenquelle zu Weihnachten sind elektronische Grußkarten oder Glückwünsche per Mail. Diese bergen manchmal böse Überraschungen. Mit dem Öffnen von Dateien - wie interaktive Witzprogramme oder Bildschirmschoner erhöht sich die Gefahr einer Virusinfektion enorm.

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