Firmenbetrug im Internet wird zumeist nicht von externen Hackern, sondern von Insidern verübt. Zu dieser Erkenntnis kommt eine in Bern veröffentlichte Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG.
Firmenbetrug im Internet wird zumeist nicht von externen Hackern, sondern von Insidern verübt. Zu dieser Erkenntnis kommt eine in Bern veröffentlichte Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG, die sich auf Antworten von über 1250 Führungskräften großer Unternehmen aus zwölf Ländern stützt.
Die Gefahr von Innen werde von den Führungskräften allgemein unterschätzt, sodass oft angemessene Sicherheitsvorkehrungen fehlten. 79 Prozent der Firmenchefs seien der Meinung, dass in ihr E-Commerce-System sehr wahrscheinlich von außen über das Internet oder andere Zugangsmöglichkeiten eingebrochen werde, schreibt KPMG.
Dagegen zeige sich, dass drei Mal mehr Sicherheitsverletzungen von Personen mit System-Kenntnissen begangen würden. Die Angriffe kämen von unzufriedenen oder ehemaligen Mitarbeitern sowie Anbietern externer Dienste. (PC-WELT, 29.03.2001, dpa/ mp)




