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Gefälschte Microsoft-Mails im Umlauf

Seit kurzem verunsichern gefälschte Mails mit dem Absender "Microsoft System Überwachung Frankfurt/Main" einige Nutzer. In den Mails wird behauptet, dass "nach eingehender Prüfung" auf den Computern der Benachrichtigten nicht lizenzierte Micorosoft-Software gefunden worden sei.

Seit kurzem verunsichern gefälschte Mails mit dem Absender "Microsoft System Überwachung Frankfurt/Main" einige Nutzer. In den Mails wird behauptet, dass "nach eingehender Prüfung" auf den Computern der Benachrichtigten nicht lizenzierte Software gefunden worden sei. Deshalb seien die gesammelten Daten an die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main übergeben und Strafanzeige gestellt worden. Die Mails stammen von der Sender-Adresse "Security@Microsoft.com".

Dazu Martina Wimmer von der Software-Piraterie-Abteilung bei Microsoft: "Diese Mails sind Unsinn. Wir verschicken weder solche Mails, noch spionieren wir unsere Anwender über das Internet aus. Dies entspricht in keiner Weise unserem Vorgehen gegen Software-Piraterie."

Bei den Ermittlungen gegen Software-Piraten arbeite Microsoft eng mit Staatsanwaltschaft und Polizei zusammen. Außerdem würden Hinweise von Kunden und Partnern verfolgt, die beispielsweise über die Microsoft-Piraterie-Hotline per Mail eingehen. (PC-WELT, 16.02.2000, tro)

Virtueller Bluthund jagt Win-2000-Raubkopien (PC-WELT Online, 11.02.2000)

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