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Gefährlicher Trojaner steckt in angeblicher Microsoft-Mail

26.08.2002 | 16:20 Uhr |

Sie finden in Ihrem Mail-Eingangsordner Post von "info@microsoft.com" mit der Mitteilung, "Kaspersky Anti-Virus 4.0" sei endlich erschienen? Dann sollten Sie die mitgeschickte Datei keinesfalls öffnen, sie enthält einen gefährlichen Trojaner. Der Virenspezialist Kaspersky warnt vor solchen derzeit kursierenden Mails, die bereits einige Rechner infiziert haben sollen.

Sie finden in Ihrem Mail-Eingangsordner Post von "info@microsoft.com" mit der Mitteilung, "Kaspersky Anti-Virus 4.0" sei endlich erschienen? Dann sollten Sie die mitgeschickte Datei keinesfalls öffnen, sie enthält einen gefährlichen Trojaner. Der Virenspezialist Kaspersky warnt vor solchen derzeit kursierenden Mails.

Die Mail gibt vor, von "info@microsoft.com" zu stammen, kommt aber in Wahrheit von einem Freemail-Account. Die Betreffzeile lautet "Protect Your NetWare with Kaspersky Anti-Virus", die angehängte Datei trägt den Namen "AAprices.exe". Im Text der Mail wird angeblich das neueste Produkt aus der russischen Software-Schmiede Kaspersky vorgestellt: Kaspersky Anti-Virus 4.0. Tatsächlich handelt es sich bei der Mail um einen Fake und der Mailanhang enthält einen Trojaner, der auf den Namen "Win32.Apher" hört.

Apher nimmt automatisch Verbindung zu einer Web-Seite auf und lädt von dort Steuerungsmodule für den Trojaner "Backdoor.Death.25". Über diesen Trojaner können Hacker auf den befallenen Rechner zugreifen und zum Beispiel Dateien kopieren, verändern, oder löschen.

Kaspersky zufolge soll es bereits zu mehreren Infektionen gekommen sein, es besteht also eine reale Gefahr. Weitere Informationen zu diesem Trojaner finden Sie hier.

PC-WELT Viren und Bugs

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