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Gebührensenkung: Kampf um Hobby-Börsianer

14.10.2000 | 18:37 Uhr |

Hobby-Kostolanys dürfen sich freuen. Der Kampf um Kunden, die online und selbständig ihre Börsengeschäfte erledigen, geht in die nächste Runde. Als erste Filialbank ist die Citibank ab Montag bei den Ordergebühren günstiger als die meisten Konkurrenten.

Hobby- Kostolanys dürfen sich freuen. Der Kampf um Kunden, die online und selbständig ihre Börsengeschäfte erledigen, geht in die nächste Runde. Als erste Filialbank ist die Citibank, nach eigenen Angaben, ab Montag bei den Ordergebühren günstiger als die meisten Konkurrenten.

Die Ordergebühren sollen in Abhängigkeit vom Auftragsvolumen nur noch 0,2 bis 0,05 Prozent betragen. Mindestens müssen die Aktienkäufer nun 19 Mark bezahlen, zuvor betrug die Mindestgebühr 30 Mark.

Für Kleinanleger, die Anlagen im Rahmen von fünf- bis zehntausend Mark tätigen, kann der Gebührenunterschied schon bis zu 28 Mark für eine Order ausmachen. Je größer das Anlagevolumen ist, desto größer werden zum Teil auch die Preisunterschiede.

Selbst bei Ordern in Höhe von 300.000 Mark verlangt die Citibank lediglich 150 Mark Gebühren, was zum Teil deutlich unterhalb der Konkurrenz liegt, wie z.B. Brokerage 24, die in diesem Fall über 400 Mark berechnen.

Mit dieser Preissenkung möchte die Citibank ihren Anteil an der Internet-Brokerage von 4,5 auf bis zu 7 Prozent erhöhen. Da zu vermuten ist, dass sich die Konkurrenz nicht wehrlos ihrer Kunden berauben lässt, ist wohl mit weiteren Preissenkungen in diesem Bereich zu rechnen. (PC-WELT, 14.10.2000, mp)

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