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Gas-Anbieterwechsel leicht gemacht

Der Gasanbieterwechsel ist nicht schwierig und hilft, bares Geld zu sparen - das sollten Sie dabei beachten.

Analog zu Strom- haben auch Gaskunden die Möglichkeit, ihren Anbieter am freien Markt zu wählen. Der Wechsel ist einfach, und er geht im Normalfall innerhalb weniger Minuten über die Bühne. Der neue Anbieter übernimmt vom lokalen Netzbetreiber die Leitungen und den Zähler, das bedeutet, dass Sie sich nicht vor Umbauarbeiten fürchten müssen. Sie benötigen nur wenige Angaben, damit Sie erfolgreich wechseln können.

Dazu gehören:

  •   Lieferbeginn

  •   Zählernummer

  •   Name Ihres aktuellen Gasversorgers sowie Ihre Kundennummer

Falls Sie nicht wissen, wo sich der Gaszähler, den Sie ja beim Wechsel ablesen müssen, befindet, so fragen Sie beim Hausmeister oder der Hausverwaltung nach. Der Wechsel selbst dauert etwa vier Wochen, der Vertragsbeginn mit dem neuen Gasversorger ist stets der Monatserste.

Nur wenige Schritte sind notwendig!

Sie kennen Ihren Verbrauch nicht? Je nach Haushaltsgröße liegt dieser zwischen 4.000 und 14.000 Kilowattstunden im Jahr. Sehen Sie im Zweifelsfall auf Ihrer letzten Jahresabrechnung nach. Die Kilowattstunden selbst errechnen sich aus der Kubikmeterzahl, dem Brennwert und der sogenannten Zustandszahl. Der Antrag kann bei den meisten Anbietern am PC ausgefüllt und ausgedruckt werden. In weiterer Folge senden Sie das Formular dann unterschrieben an uns. Wir überprüfen die Vollständigkeit und leiten es an den jeweiligen Anbieter weiter. Geben Sie auf jeden Fall Ihre Telefonnummer an, da es immer wieder zu Rückfragen kommen kann! Falls Sie es sich anders überlegen sollten, ist dies auch kein Problem: Sie haben ein gesetzliches Rücktrittsrecht und können den Gasanbieterwechsel daher innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsunterzeichnung rückgängig machen.

Soll ich meinen derzeitigen Anbieter selbst kündigen?

An und für sich übernimmt der neue Anbieter die Kündigung bei Ihrem bisherigen Lieferanten. Wenn Sie sich aktuell in der Grundversorgung befinden, sollten Sie keinesfalls eigenhändig kündigen. Es ist ausreichend, wenn Sie uns den Sie den ausgefüllten Vertrag an uns übermitteln. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung beim bisherigen Versorger.

Sie sollten nur dann selbst kündigen, wenn Sie aufgrund einer Preiserhöhung die Möglichkeit der Sonderkündigung haben. Die Zeitspanne dafür ist in der Regel sehr kurz, meistens liegt sie bei 14 Tagen. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie aber auf dem neuen Vertrag deutlich sichtbar vermerken, dass Sie die Kündigung beim "alten" Anbieter bereits in die Wege geleitet haben. Die Kündigung muss aus jeden Fall schriftlich erfolgen, aus Nachweisgründen empfiehlt sich ein eingeschriebener Brief. Der Anbieter ist gesetzlich dazu verpflichtet, den Erhalt der Kündigung binnen zwei Wochen schriftlich rückzubestätigen.

PC-WELT Tarifrechner: Gas-Preisvergleich der verfügbarenTarife aller Anbieter

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