Gartner erwartet Ende der PC-Krise

Mittwoch den 19.02.2003 um 14:10 Uhr

von Markus Pilzweger, Computerwoche

Nach Einschätzung der Marktforscher von Gartner Dataquest werden im ersten Quartal 2003 weltweit rund 33,2 Millionen PCs verkauft werden, das wären 4,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Nach Einschätzung der Marktforscher von Gartner Dataquest werden im ersten Quartal 2003 weltweit rund 33,2 Millionen PCs verkauft werden, das wären 4,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und für das Gesamtjahr 2003 erwarten die Auguren einem Bericht unserer Schwesterpublikation " Computerwoche " zufolge sogar ein Wachstum von 7,9 Prozent auf 138,7 Millionen Einheiten. Nur unter der Prämisse allerdings, dass es keine negativen Auswirkungen durch einen Krieg im Irak gibt: "Der Ausgang des Irak-Konflikts ist der Schlüsselfaktor für das Timing einer wirtschaftlichen Erholung, die sich ihrerseits auf den PC-Absatz auswirken wird", schreibt Dataquest-Analyst George Shiffler.

Dataquest erwartet, dass Firmen in diesem Jahr erstmals in größerem Umfang Ende der 90er im Zuge der Y2K-Vorbereitungen angeschaffte PCs durch neuere Geräte austauschen - selbst wenn es seit geraumer Zeit einen Trend dazu gebe, vorhandene Geräte durch Komponenten-Upgrades aufzuwerten.

Die Prognose von Dataquest fällt übrigens optimistischer aus als die von Merrill Lynch. Die Investment-Bank hatte ihre Erwartung in der vergangenen Woche von zuvor sieben auf nur noch fünf Prozent Wachstum des weltweiten PC-Marktes 2003 auf dann 137,6 Millionen verkaufte Rechner zurückgenommen. Es gebe nicht wenige Anwender, die den Lebenszyklus ihrer PCs auf fünf Jahre ausdehnten, erklärte Merrill Lynch.

Deutscher PC-Markt wächst (PC-WELT Online, 31.10.2002)

PC-Markt in Deutschland und Europa weiter schwach (PC-WELT Online, 31.07.2002)

Mittwoch den 19.02.2003 um 14:10 Uhr

von Markus Pilzweger, Computerwoche

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