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Finanzkrise wirkt sich auf Handy-Verkäufe aus

Die Marktforscher von Gartner senken ihre Wachstumsprognose beim Absatz von Handys im Jahr 2008 auf 8 Prozent. Bislang rechnete das Institut noch bei 10 Prozent. Allerdings wirkt sich die weltweite Finanzkrise auch auf den Mobilfunkmarkt aus. Besonders in den USA, Europa und Asien wird der Handyabsatz schwächer als erwartet sein.

Das weltweite Wachstum beim Handyabsatz soll sich in diesem Jahr abschwächen. Die Marktforscher von Gartner haben ihre Erwartungen für das Gesamtjahr von 10 auf 8 Prozent gesenkt, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters . Als Grund nennt Gartner die weltweite Finanzkrise, die sich vor allem auf die Absatzzahlen in den USA, Europa und Asien negativ auswirkt. Die Marktforscher hätten ihre Sicht auf den Markt geändert, sagte Carolina Milanesi von Gartner. Sie betonte außerdem, dass die Prognose vor der Veröffentlichung der Bilanz von Nokia angepasst wurde.

Am Donnerstag veröffentlichte Nokia seine Zahlen für das dritte Quartal 2008. Der Überschuss fiel gegenüber dem Vorjahresquartal um 30 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. Die Einnahmen gingen ebenfalls um 5 Prozent auf 12,237 Milliarden Euro zurück. Der weltweite Marktanteil fiel um 2 auf 38 Prozent, obwohl Nokia 5 Prozent mehr Handys verkaufte als im Vorjahreszeitraum. Am Freitag gab Sony Ericsson seine Zahlen bekannt. Die schwache Produktpolitik wirkte sich auf die Entwicklung aus: Der Umsatz sank um 10 Prozent, zudem verkaufte der Hersteller weniger Handys als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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