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Garmin nüvi 260: Sprachausgabe für Straßennamen

Das Navisystem nüvi 260 von Garmin unterscheidet sich von allen Geschwistern der 200er-Reihe: es liest Straßennamen. Damit soll der Fahrer weniger vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden. Auch abseits dieser Funktion muss der Käufer auf nichts verzichten, das Gerät bietet den Standard moderner Navis. Nur der Preis von 500 US-Dollar dient als Gegenargument.

Garmin hat mit dem nüvi 260 ein Navigationsgerät vorgestellt, das im Vergleich zu seinen im unteren Preissegment angesiedelten Geschwistern vergleichsweise viel kosten. Dafür bietet es eine Besondersheit, die vielen den Aufpreis wert ist: es liest Straßennamen. Mit "Text-to-Speech" soll die Aufmerksamkeit des Fahrers vom Bildschirm gelöst und auf den Straßenverkehr gelenkt werden.

Gebräuchliche Anweisungen wie "In 200 Metern rechts abbiegen", lenken den Fahrer vom Verkehrsgeschehen ab, schließlich soll die richtige Ausfahrt nicht verpasst werden. Wird man stattdessen angewiesen, in 200 Metern in die Schlossallee abzubiegen, sucht sich der Fahrer die Informationen aus der Umgebung und hat dabei die Verkehrsfluss im Auge - so zumindest die Vorstellung von Garmin.

Darüber hinaus bietet das System die Standards moderner GPS-Navis. Neben der Kartenanzeige und der Zielauswahl nach Adresse oder POI bietet das nüvi 260 eine Simulation der Route, beim Falschabbiegen wird der Weg in Sekundenschnelle neu berechnet. Eine eher fragwürdige Funktion ist das Garmin Lock: das System wird beim Entfernen aus dem Auto deaktiviert und kann nur mittels PIN oder an einem vorher festgelegten Ort wieder in Betrieb genommen werden. Stellt sich nur die Frage, welchen Vorteil der Bestohlene davon hat, zurückbringen wird der Dieb das deaktivierte Gerät sicher nicht.

Bedient wird das nüvi 260 über einen 3,5 Zoll großen Touchscreen, auf das Kartenmaterial wird über SD-Speicherkarten zugegriffen. Ab August ist das Navigationssystem für 499 US-Dollar (363 Euro) erhältlich.

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