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Veranstalter zufrieden mit Living Games Festival 2008

22.06.2008 | 15:52 Uhr |

Am vergangenen Wochenende fand in der Bochumer Jahrhunderthalle das erste Living Games Festival statt. Die Veranstaltung legte ihren Fokus dabei ausschließlich Computer- und Videospiele sowie deren kulturelle und kreative Aspekte in der Spielekultur.

Fast 480 Besucher fanden sich auf dem Kultur- und Kreativfestival ein und konnten bei unterschiedlichen Kreativinseln und Workshops Einblicke in die Arbeit eines Spieledesigners gewinnen. Des Weiteren veranstalteten deutsche Entwicklerstudios Vorträge in denen Neuentwicklungen wie „Das Schwarze Auge: Drakensang“ oder „Sacred 2“ vorgestellt wurden. Skeptische Eltern konnten sich unter anderem in Diskussionsrunden zum Thema „Gewalt in Computerspielen“ über den Umgang der Spielebranche mit den geltenden Jugendschutzgesetzen informieren.

In unterschiedlichen Podiumsdiskussionen argumentierten zum Beispiel Prof. Dieter Gorny, Künstlerischer Direktor Kreativwirtschaft der Ruhr 2010 GmbH und der medienpolitische Sprecher der CDU-NRW, Thomas Jarzombek, über die Zukunft und Chancen der Branche in Deutschland. „Die durchweg positive Resonanz von fast 480 Besuchern und Presse beweist, dass das Living Games Festival zu Recht einen Platz im „Kulturhauptstadtprogramm Ruhr 2010“ bekommen hat. Wir werden uns auch in den nächsten Jahren hier in Bochum für die Anerkennung von Spielen als Teil unserer Kultur einsetzen und das Living Games Festival als wichtigstes europäisches Spielekultur Festival ausbauen“, so Stephan Reichart, Geschäftsführer des Veranstalters Aruba Events GmbH.

Im nächsten Jahr wird das Living Games Festival vom 21. bis 24. Mai wieder in der Jahrhunderthalle in Bochum stattfinden. Dabei soll die Veranstaltung verlängert und die Ausstellungsfläche vergrößert werden. Weitere Informationen finden sich unter living-games-festival.de .

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