23.01.2012, 17:06

Denise Bergert

Gaming

Sony arbeitet an Richtlinien für den Verkauf von Ingame-Items auf der PS3

©Sony

Gerüchten zufolge arbeitet Sony derzeit mit mehreren Entwickler-Studios die Rahmen-Bedingungen für den Verkauf von virtuellen Gütern auf der HD-Konsole PlayStation 3 aus.
Sony Computer Entertainment (SCE) will die Funktionalitäten seiner Online-Plattform PlayStation Network um die Möglichkeit des Verkaufs von virtuellen Gütern in Spielen erweitern. Das bestätigte Hilmar Pétursson, CEO von CCP Games, heute gegenüber dem Branchenmagazin Develop. Im Rahmen der Verhandlungen mit mehreren Entwicklerstudios werden derzeit die Preisrichtlinien für Ingame-Gegenstände sowie die Gewinn-Beteiligung von Sony diskutiert.

Entsprechende Richtlinien könnten es Drittherstellern leichter machen, Extras für ihre Spiele im PlayStation Network zu vertreiben oder die Veröffentlichung von Free-to-Play-Titeln im Online-Netzwerk voranzutreiben. Früchte tragen sollen die Verhandlungen bereits mit der Veröffentlichung von Dust 514 für die Sony-Konsole. Sollte sich Entwickler CCP dazu entschließen, das Spiel ausschließlich über den PlayStation Store zu vertreiben, könnte der Publisher potenzielle Käufer im Handel mit PSN-Karten darauf aufmerksam machen.
Vor allem im PC-Bereich setzen immer mehr Entwickler auf Free-to-Play-Modelle für ihre Spiele. Zahlreiche MMORPGs wie World of Warcraft oder Age of Conan sind inzwischen kostenlos spielbar, Extras wie etwa zusätzliche Charakter-Slots schlagen mit geringen Geldbeträgen zu Buche. Branchen-Experten vermuten bereits seit längerem, dass die Konsolen-Hersteller ebenfalls mit der Veröffentlichung von Free-to-Play-Spielen in ihren Online-Netzwerken liebäugeln.
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