20.11.2012, 05:43

Denise Bergert

Gaming

Nintendos Wii U in ihre Einzelteile zerlegt

©anandtech.com

Diese Hardware steckt in Nintendos neuer Spielkonsole Wii U, die ab Ende November 2012 auch in Deutschland erhältlich sein wird.
Am vergangenen Sonntag fiel der Verkaufsstartschuss für Nintendos neue Wii-U-Konsole in den USA. Das Technik-Magazin Anandtech hat die Hardware genauer unter die Lupe genommen und Nintendos Wii U in ihre Einzelteile zerlegt.

Von außen betrachtet wirkt die Konsole wie eine größere Version des Vorgängers Wii und ist in den USA in den Farben Schwarz und Weiß mit Hochglanz-Finish erhältlich. Unter der Plastik-Haube werkelt mit einem Multi-Chip-Modul das Herzstück der Wii U. Die auf PC-Architektur basierende CPU wurde in IBMs 45-Nanometer-Verfahren gefertigt und wird durch eine GPU ergänzt, die AMDs RV7xx-Design ähnelt.

Ergänzt wird das Chip-Paar von zwei GigaByte DDR3 RAM und eDRAM in nicht spezifizierter Größe. Laut Anandtech verfügt die Wii-U-Konsole über eine Memory-Bandbreite von 12,8 GigaByte pro Sekunde. Vergleichbar mit dieser Geschwindigkeit sind unter anderem Apples neues iPad -Modell sowie Googles Budget-Tablet Nexus 10 . Im Gegensatz zu den beiden Tablet-PCs arbeitet Nintendos Wii U jedoch mit einer geringeren Auflösung, wodurch die Framerate der Konsole höher ausfallen sollte.
Beim Energieverbrauch bleibt die Wii U relativ konstant. Laut den Anandtech-Messungen benötigt die Hardware für die Menüanzeige 32,8 Watt, während der Stromverbrauch beim Spielen von New Super Mario Bros. U lediglich um 0,2 Watt auf 33 Watt ansteigt. Damit zieht Nintendos Konsole nur rund ein Drittel des Stroms, der für den Betrieb von Sonys PlayStation 3 Slim notwendig ist.
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