10.04.2012, 20:24

Denise Bergert

Gaming

Kinect R&D erkennt die Stimmung des Spielers

©Microsoft

Xbox-Entwickler wollen die Emotionen des Nutzers über die Bewegungssteuerung Kinect künftig in den Spielverlauf einfließen lassen.
In einem aktuellen Interview hat Kinect-Chefentwickler Kudo Tsunoda mit dem Branchen-Magazin MCV über die Zukunftspläne für die ehemals Xbox-360-exklusive Bewegungssteuerung gesprochen. So versucht sich das Entwickler-Team derzeit an einer Möglichkeit, die Emotionen des Spielers anhand von Gesten und der Stimmlage auszulesen. Die Ergebnisse könnten in zukünftige Spiele einfließen und den Nutzer laut Tsunoda stärker in den Erzählfluss einbinden. Laut Kunoda soll der Spieler so zu einer Art Schauspieler werden, der den Ausgang der Geschichte maßgeblich verändern kann.

Nach dem Marktstart im November 2010 exklusiv für die Microsoft-Konsole Xbox 360, ist seit Februar 2012 auch eine spezielle Entwickler-Variante der Peripherie für Windows-PCs erhältlich. Das DevKit zum Preis von 249 Euro bietet ein verbessertes Skelett-Tracking und eine aufgebohrte Audio-Erfassung. Anhand des neuen „Near Mode“ erkennt der Sensor nun zudem auch Objekte genau, die sich nur 40 cm von der Kamera-Linse entfernt befinden.
Neben neuen Spiel-Ideen soll die Veröffentlichung von Kinect for Windows auch weitere Einsatzgebiete, abseits vom heimischen Wohnzimmer erschließen. So sponsert Microsoft aktuell im Rahmen des Kinect Accelerator elf Startup-Unternehmen mit ihren Kinect-Ideen. Die Kamera könnte also beispielsweise schon bald im Operationssaal oder als Einkaufsbegleiter im Einzelhandel Einzug halten.
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