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Gamestop-Aktie durch Xbox-One-Gerüchte auf Talfahrt

25.05.2013 | 12:01 Uhr |

Die Unklarheiten beim Weiterverkauf gebrauchter Spiele auf Microsofts Xbox One sorgen für einen Wertverfall der Aktie des Spiele-Händlers Gamestop.

Noch immer steht nicht fest, ob und wie konkret der Weiterverkauf gebrauchter Spiele auf Microsofts kürzlich enthüllter Konsole Xbox One  möglich sein wird. Von dieser Unklarheit ist der Spiele-Händler Gamestop  besonders stark betroffen, der einen großen Teil seiner Umsätze mit Second-Hand-Spielen erwirtschaftet.

Immer neue, aber ungesicherte Berichte haben den US-Aktienwert von Gamestop bereits um 13 Prozent sinken lassen. Auch in Deutschland fiel das Wertpapier von über 30 Euro am 17. Mai auf mittlerweile knapp über 26 Euro.

Sperre: Spiele für Xbox One können nicht mehr an Freunde verliehen werden

Die Angst vor Umsatzeinbußen bei Gamestop ist damit verbunden, dass sich Microsoft und auch die Publisher des jeweiligen Spiels künftig einen Teil des Wiederverkaufswerts sichern wollen. Offiziell bestätigt wurde dieses Vorhaben allerdings noch nicht. Der Microsoft-Blogger Larry Hryb (aka Major Nelson) teilte am Freitag lediglich mit, dass die bislang geäußerten Vermutungen nicht korrekt und unvollständig wären. Nähere Details sollen in Kürze offengelegt werden. Die Aktionäre lassen sich von dieser Aussage augenscheinlich nicht beruhigen.

Video: Microsoft stellt XBox One vor
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