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44 Millionen gestohlene Spieler-Konten entdeckt

31.05.2010 | 16:14 Uhr |

Eine kürzlich entdeckte Datenbank enthält Anmeldeinformationen von mehr 44 Millionen Spieler-Konten für eine breite Palette von Online-Spielen. Die Daten sind mit Hilfe Trojanischer Pferde ausspioniert worden.

Der Diebstahl von Passwörtern gehört zu den häufigsten Schadensfunktionen heutiger Malware. Ein Fund des Sicherheitsunternehmens Symantec unterstreicht dies. Eine entdeckte Datenbank mit ausspionierten Anmeldedaten enthält 44 Millionen Einträge, die einen theoretischen Verkaufswert von etlichen Millionen Euro haben.

Eoin Ward berichtet im Symantec Security Response Blog über die Entdeckung der Datenbank. Symantecs Malware-Forscher haben einen Schädling untersucht, der mit dieser derzeit etwa 17 GB an Daten umfassenden Datenbank in Verbindung steht. Die Analyse hat ein detailliertes Bild der Vorgehensweise der Täter ergeben, die nicht nur die Passwörter stehlen sondern sich auch eine recht effiziente Methode überlegt haben, wie sie die Anmeldedaten verifizieren können.

Wer 44 Millionen Logins für diverse Online-Spiele-Sites überprüfen will, steht vor einer logistischen Herausforderung. Alle händisch durch zu probieren ist nicht machbar. Auch eine automatisierte Durchführung mittels eines selbst geschriebenen Programms würde Monate dauern.

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